Veranstaltung würdigt Projektende in Plagwitz – Stadt Leipzig

14 Uhr Baubürgermeister Thomas Dieberg besucht das Areal. Dann beginnt ein Rundgang über das Gelände: Stefan Geiss von AWS und Thorsten Mehnert von der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz informieren über den Planungs- und Gestaltungsprozess. 15.30 Uhr folgt ein weiterer Rundgang, bei dem der Wirtschaftsjournalist Helge-Heinz Heinker unter dem Titel „Abstellgleise zum Weltmarkt. Spurensuche des ehemaligen Güter- und Rangierbahnhofs Plagwitz“ einen Einblick in die Geschichte des Ortes gibt.
Auf dem 22 Hektar großen Gelände der ehemals größten industriellen Verladestation Europas ist ein öffentlicher Grünkorridor entstanden. Die Gesamtkosten für das Projekt betrugen rund 2,8 Millionen Euro – davon kamen 75 Prozent aus EU-, Bundes- oder Landesmitteln, der Rest aus dem Stadthaushalt. Schritt für Schritt wurden zahlreiche Bausteine ​​der Rahmenplanung für die Entwicklung des ehemaligen Güterbahnhofs umgesetzt.

Eine vorbildliche Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Bürgern führte zu kreativen und unkonventionellen Angeboten. Viele tausend Menschen nutzen mittlerweile jedes Jahr das Gelände, wie den Bauspielplatz, einen Obstgarten, einen Pfadfinderbereich, Graffiti-Areas oder das Café mit Fahrrad- und Spieleverleih. Das Projekt erhielt bundesweit und EU-weit hohe Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Im vergangenen Jahr wurde es mit dem „Bundes Urban Green Prize“ ausgezeichnet und erreichte die Endrunde im EU-Wettbewerb um die „Regiostars 2020“. Auf Kreisebene gab es aufgrund der Corona noch keine Gelegenheit, die Gesamtentwicklung vor Ort angemessen zu würdigen – die Veranstaltung am 18. September will dies nun nachholen.

Weitere Informationen

Das Projekt „Grünzug Plagwitzer Bahnhof“ finden Sie unter www.leipzig.de/stadterneuerungsprojekte. Eine Veranstaltungsübersicht und das vollständige Programm der European Mobility Week finden Sie unter www.leipzig.de/emw.

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