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Dramatische Spiele in der 3. Liga: Münster verliert Aufstiegs-Matchball gegen Verl

Münster hat den 1. Matchball zum Aufstieg verpasst und verlor gegen Verl mit 0:2. Trotzdem bleibt Münster als Zweiter mit 64 Punkten weiterhin der erste Anwärter auf den direkten Aufstieg. Regensburg auf dem 3. Platz mit 63 Punkten muss gegen Saarbrücken gewinnen und auf eine Niederlage von Preußen Münster hoffen, um noch den direkten Aufstieg zu schaffen. Der schon abgestiegene MSV Duisburg verabschiedete sich mit einem 2:2 gegen Erzgebirge Aue von den heimischen Fans. Das Spiel musste jedoch für über 60 Minuten unterbrochen werden, nachdem es zu Ausschreitungen zwischen den MSV-Fans, Ordnern und der Polizei kam.

Preußen-Trainer Sascha Hildmann lobte trotz der Niederlage die Leistung seines Teams und betonte, dass sie eine beachtliche Ausgangssituation geschaffen haben. Geschäftsführer Michael Preetz von Duisburg gab an, dass der Verein bereits hinter den Kulissen an einer Rückkehr arbeitet. Saarbrücken verabschiedete sich mit einem emotionalen 2:1-Heimsieg gegen den SC Freiburg II von einigen Spielern, darunter Tim Schreiber, Luca Kerber und Marcel Gaus.

In Verl gewann die Mannschaft gegen Preußen Münster mit 2:0. Trainer Sascha Hildmann analysierte, dass sein Team in der ersten Halbzeit nicht den nötigen Zugang zum Spiel fand, während Verl selbstbewusst auftrat. Trotz der Niederlage bleibt Münster weiterhin auf dem 2. Platz und hat den direkten Aufstieg noch in Reichweite.

Den Abschluss des Spieltags bildete das Unentschieden zwischen dem MSV Duisburg und Erzgebirge Aue, das aufgrund von Fan-Ausschreitungen für über 60 Minuten unterbrochen werden musste. Geschäftsführer Sport Aue, Matthias Heidrich, äußerte nach dem Spiel sein Unverständnis über die Entscheidung, das Spiel fortzusetzen.

Am kommenden Samstag finden die finalen Spiele der 3. Liga statt, darunter Dynamo Dresden gegen den MSV Duisburg, Jahn Regensburg gegen Saarbrücken, Preußen Münster gegen die SpVgg Unterhaching und der Drittliga-Meister SSV Ulm gegen den SC Verl, live bei MagentaSport.



Quelle: MagentaSport / ots

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