Freizeit Kultur und Tourismus

„Wissen. Teilen. Entdecken“: Leipziger Bibliotheksnacht begeistert alle!

Die Erste Bibliotheksnacht in Leipzig: Ein Schritt in eine interaktive Kulturwelt

Am 4. April 2025 steht die Leipziger Bibliothekslandschaft im Mittelpunkt, wenn die erste bundesweite Nacht der Bibliotheken unter dem Motto „Wissen. Teilen. Entdecken“ stattfindet. Dieses Ereignis öffnet Türen zu den vielfältigen Angeboten der Stadt und fördert den Austausch über Literatur und Kultur.

  • Leipziger Stadtbibliothek Frontansicht des Gebäudes
    Leipziger Stadtbibliothek

Die anstehende Bibliotheksnacht wird als kulturelles Highlight betrachtet und zeigt, wie bedeutend Bibliotheken für die Gemeinschaft sind. In Leipzig, einer Stadt, die für ihre reiche Kulturszene bekannt ist, sammeln sich an einem Abend führende Institutionen, um einen einzigartigen Einblick in ihre Arbeit zu gewähren. „Leipzig kann stolz auf eine so vielseitige Bibliothekslandschaft sein“, erklärt Dr. Skadi Jennicke, die Kulturbürgermeisterin. Dabei hebt sie hervor, dass die Vielzahl an Programmpunkten nicht nur die großen Bibliotheken wie die Deutsche Nationalbibliothek und die Universitätsbibliothek umfasst, sondern auch die besondere Rolle kleinerer, spezialisierter Bibliotheken.

Ein Blick hinter die Kulissen der Bibliotheken

Die Besucher dieser ersten Nacht werden bis 23 Uhr in der Lage sein, verschiedene Bibliotheken zu erkunden. Dazu zählen unter anderem die Bibliothek der Hochschule für Grafik und Buchkunst sowie das Bach-Archiv. Diese Institutionen präsentieren eine breite Palette von Aktivitäten, von Führungen und Lesungen bis hin zu interaktiven Angeboten.

Vielfältige Aktivitäten für alle Altersgruppen

Das Programm ist durch seine Diversität geprägt. Neben Lesungen, die unter dem Thema „Mehr als eine Geschichte“ stehen, werden auch kreative Workshops angeboten. In der Stadtbibliothek wird ein Spieleabend organisiert, während in den GRASSI Museen Literatur und Kunst zusammentreffen. Das Deutsche Zentrum für barrierefreies Lesen wird ebenfalls vertreten sein und maßgeschneiderte Literatur für Menschen mit Seh- oder Lesebehinderungen präsentieren. Solche Initiativen sind wichtig, um alle gesellschaftlichen Gruppen einzubeziehen und den Zugang zu Wissen zu erleichtern.

Besonderes Augenmerk gilt der Feministischen Bibliothek MONAliesA. Sie lädt dazu ein, persönliche Leseerfahrungen auszutauschen, und die Galerie für Zeitgenössische Kunst setzt sich mit der Frauen- und Lesbenbewegung in der DDR auseinander. Dies sind wichtige Themen, die zur Vielfalt und Inklusivität in der Literatur beitragen.

Fazit und Ausblick

Die erste Bibliotheksnacht in Leipzig wird somit nicht nur den Bewohnern der Stadt, sondern auch Besuchern die Möglichkeit bieten, die Bedeutung von Literatur und Bibliotheken in unserer Gesellschaft zu entdecken und zu schätzen. Der Zugang zu Wissen wird gefördert, und der Dialog zwischen den verschiedenen Bibliotheken wird gestärkt. Um mehr über das Gesamtprogramm zu erfahren, können Interessierte die Seite www.nachtderbibliotheken.de/veranstaltungen/ besuchen. Es ist eine Pflichtveranstaltung für alle, die sich für die Zukunft der Literatur und Bildung interessieren.