Verkehr

Leipzigs Fußverkehr: Auszeichnung als Vorreiter für Sicherheit und Barrierefreiheit

Leipzigs Fußverkehrspreis 2025: Ein Schritt in die Zukunft der Stadtplanung

Die Auszeichnung des Fußverkehrspreises Deutschland 2025 ist nicht nur eine Ehre für Leipzig, sondern auch ein bedeutender Fortschritt in der Stadtentwicklung. Durch effektive Maßnahmen zur Sicherheit und Barrierefreiheit wird das Gehen in urbanen Räumen gefördert.

  • Friedemann Goerl nimmt den Preis entgegen
    Friedemann Goerl bei der Entgegennahme des Preises.
    © Katharina Stock

Leipzig hat kürzlich den Fußverkehrspreis Deutschland 2025 erhalten, was die Stadt für ihre innovativen Ansätze zur Förderung des Fußverkehrs ehrt. Der Preis wurde in Karlsruhe übergeben und von Friedemann Goerl, dem Fußverkehrsverantwortlichen, entgegengenommen. Diese Auszeichnung ist ein bedeutendes Zeichen dafür, dass die Stadt erfolgreich an der Verbesserung der Fußgängerinfrastruktur arbeitet.

Innovative Lösungen für eine sichere Fußgängerumgebung

Die Bedeutung von sicheren Wegen für Fußgänger geht über die bloße Auszeichnung hinaus. In den letzten Jahren hat Leipzig mehrere Maßnahmen umgesetzt, die direkte Auswirkungen auf die Sicherheit der Bürger haben. Dazu gehören speziell gestaltete Parkeingänge, die einen reibungslosen Zugang für Fußgänger gewährleisten. An Knotenpunkten wie am Rabet und am Karl-Heine-Park wurden Abstellbügel für Fahrräder installiert, um das Parken an kritischen Stellen zu regulieren und die Sicht für Fußgänger zu verbessern.

Schulsicherheit und städtische Planung

Darüber hinaus wurde die Sicherheit auf Schulwegen neu bewertet. Die Stadt engagiert sich aktiv für die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler, indem an Schulen wie der Ida-Blum-Schule und der Kurt-Masur-Schule Poller sowie Fahrradbügel an Kreuzungen installiert wurden. Diese Veränderungen fördern nicht nur die Sicherheit der Kinder, sondern sollen auch als Vorbild für zukünftige Planungen an weiteren Schulstandorten dienen.

Ein Vorbild für andere Städte

Der Fußverkehrspreis, der vor zwei Jahren vom Fuss e.V. ins Leben gerufen wurde, zeichnet Kommunen aus, die fußgängerfreundliche Veränderungen vorantreiben. In diesem Jahr wurde die Auszeichnung durch die Stiftung CO₂ unterstützt, und der Deutsche Städtetag fungiert als Schirmherr. Die Bewertung der Projekte erfolgt nach der Attraktivität und Zugänglichkeit von Wegen für Fußgänger.

Fazit: Leipzigs Engagement als Modell für zukünftige Entwicklungen

Die Auszeichnung von Leipzig zeigt nicht nur den Erfolg spezifischer Maßnahmen, sondern stellt die Stadt auch als Vorbild für andere Kommunen in Deutschland dar. Durch kreative Lösungen und das Engagement für eine fußgängerfreundliche Infrastruktur kann Leipzig zur Verbesserung der Lebensqualität in urbanen Räumen beitragen. Die Stadt lädt alle Interessierten dazu ein, mehr über ihre Initiativen zu erfahren.

Weitere Informationen finden Sie auf den folgenden Webseiten: www.leipzig.de/fussverkehr und www.fuss-ev.de/fussverkehrspreis.