Wirtschaft und Wissenschaft

Zusammenarbeit zwischen Leipzig und Plauen wird fortgesetzt und intensiviert

Zusammenarbeit zwischen Leipzig und Plauen wird fortgesetzt und intensiviert

Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung besiegelten die Oberbürgermeister von Leipzig und Plauen, Burkhard Jung und Steffen Zenner, jetzt, dass die vielen Ideen, Projektansätze und Kontakte aus der gemeinsamen Bewerbung um das Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation weiterverfolgt werden. Die konkreten Projekte sollen regelmäßig aktualisiert und die Vereinbarung zur Zusammenarbeit nach drei Jahren evaluiert werden.

  • Die Oberbürgermeister der Städte Plauen und Leipzig stehen vor einer Präsentationswand und halten Urkunden in den Händen.
    Zukunftszentrum: Abschlussveranstaltung und Unterzeichnung Kooperationsvereinbarung Leipzig – Plauen
    © Ellen Liebner

Konkret wollen Leipzig und Plauen in Bereichen wie Kultur, Regionalgeschichte, Tourismus, Wissenschaft, Bildung, Zivilgesellschaft und Demokratie zusammenarbeiten. „Wir wollen die entstandenen Ideen, Erfahrungen und Kontakte nutzen, um die Zusammenarbeit zu verstetigen und zu intensivieren. Ich freue mich, dass Plauen und Leipzig auch über die Bewerbung hinaus weiter zusammenarbeiten werden und somit neue und wichtige Möglichkeiten für beide Städte entstehen“, so der Plauener Oberbürgermeister Steffen Zenner. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung ergänzt: „Wir haben durch die gemeinsame Bewerbung erfahren, welch großes Potential diese Verbindung von Metropole und Mittelstadt, internationaler Vernetzung und starken Bezügen in den ländlichen Raum, zentraler Lage sowie unmittelbarer Nähe zu Tschechien und dem ehemaligen „Eisernen Vorhang“ hat. Hier wollen und werden wir anknüpfen und Projekte auf den Weg bringen.“

Veranstaltungen und Kooperationen

Für die Zukunft sind beispielsweise gemeinsame Veranstaltungen sowie die Entwicklung erinnerungskultureller Formate mit den Schwerpunkten Friedliche Revolution geplant. Auch die Transformationsprozesse nach 1989 und der Wandel der Industriekultur sollen gemeinsam betrachtet werden. Aufbauend auf den bestehenden Strukturen sollen Synergien bei der touristischen Vermarktung erschlossen werden, auch im Bereich Wissenschaft und Bildung sind Kooperationen und zum Beispiel der Aufbau von Schulpartnerschaften und Jugendaustausch vorgesehen. Zudem unterstützen beide Kommunen den Aufbau eines Netzwerks von „Städten der Demokratie“.

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