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Universität Leipzig – Corona: Eine zweite Welle könnte verhindert werden

Die Ausbreitung der Epidemie in Deutschland, Sachsen und Leipzig nimmt weiter ab. Die ergriffenen Maßnahmen umfassen die derzeit geschätzte Reproduktionsrate R des SARS-Cov-2-Virus in Deutschland, Sachsen und Leipzig nach Schätzungen von Experten der Universität Leipzig unter 1. Prof. Scholz und seine Kollegen haben ein eigenes Modell entwickelt Bestimmen Sie die weitere Dynamik der Predict SARS-CoV-2-Epidemie. Das Modell wird regelmäßig mit Daten des sächsischen Staatsministeriums für soziale Angelegenheiten, des Robert-Koch-Instituts (RKI) und anderer Quellen aktualisiert. Die Leipziger Wissenschaftler schätzen die Reproduktionsrate R anders als den RKI: In ihrem Modell ist die Rate geglättet, so dass die Wochenendeffekte weniger ausgeprägt sind.

Wie genau jetzt?

Die aktuelle Modellierung der sächsischen Infektionsrate zeigt, dass eine zweite Welle vermieden werden kann, wenn die Maßnahmen mäßig gelockert werden. Dies wäre der Fall, wenn die durchschnittliche Anzahl der Testpositive und belegten ITS-Betten nicht mehr zunehmen würde. „In diesem Szenario erwarten wir in Sachsen täglich rund 20 neue Testpositive. Sie müssen genau überwachen, ob diese Zahl deutlich außerhalb des Kontrollbereichs liegt. In diesem Fall wäre eine zweite Welle zu befürchten, die sich unterschiedlich entwickeln könnte Geschwindigkeiten je nach den Umständen „, fasst Prof. Scholz die neuen Ergebnisse zusammen. Um diese Situation zu vermeiden, darf die Kontaktintensivierung nur bis zu einem gewissen Grad zu rund 40 Prozent erfolgen.

Vorsicht: Eine konkrete Anzahl von „erlaubten“ Kontakten kann daraus erhalten werden Nicht weil die Intensität des Kontakts von vielen Faktoren abhängt, wie der Anzahl oder der Nähe zu Menschen. Etwa die Hälfte der Kontaktintensität im Vergleich zu den Vorverriegelungszeiten könnte als Richtlinie dienen.

Und wie geht es weiter?

Eine weitere Lockerung könnte es laut Scholz nur geben, wenn weitere Begleitmaßnahmen wie eine Korona-Warn-App oder umfangreichere Tests festgelegt werden. Wie andere Experten hält Markus Scholz die Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro Woche für 100.000 Einwohner, die derzeit diskutiert werden, für zu hoch. „Wir hatten selten so hohe Zahlen pro Woche. Ich halte es dann für äußerst schwierig, die Kontakte zu verfolgen“, sagt Scholz.

Daten zu Kindern sind derzeit noch sehr schwach

Die Leipziger Epidemiologen analysierten auch die Infektionsrate bei Kindern und verglichen die Ergebnisse bestehender Studien. Der Verlauf von COVID-19 bei Kindern ist viel milder. Es ist jedoch unklar, ob Kinder so oft oder seltener von Infektionen betroffen sind als Erwachsene. In den meisten veröffentlichten Statistiken ist der Anteil testpositiver Kinder an testpositiven Kindern in allen Altersgruppen gering. Es wird jedoch häufig nicht berücksichtigt, dass Kinder im Allgemeinen seltener getestet werden. Einige Studien berichten, dass der Prozentsatz der testpositiven Kinder unter allen getesteten Kindern ähnlich oder niedriger ist als die testpositive Rate bei Erwachsenen. Die Daten wurden jedoch häufig in Situationen erhoben, in denen aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Virus der Eintrag des Virus in die Altersgruppe der Kinder gering war. Es ist auch unklar, ob sich die Infektiosität von Kindern von der von Erwachsenen unterscheidet. Studien, die eine geringere Infektionsrate in Familien oder in der Bevölkerung durch Kinder melden, weisen häufig sehr geringe Fallzahlen auf oder fanden in Situationen statt, in denen davon ausgegangen werden kann, dass der Eintritt in die Gruppe der Kinder gering ist. Die Viruskonzentration im Hals selbst scheint bei Kindern nicht signifikant niedriger zu sein als bei Erwachsenen. „Es könnte hier in Zukunft mehr Wissen geben, wenn Studien aus Ländern verfügbar werden, die bereits während der COVID-19-Pandemie mehr Erfahrung mit offenen Kindertagesstätten und Schulen hatten, wie Schweden und Dänemark. Wir empfehlen, bei der Eröffnung von Kindertagesstätten geeignete Vorsichtsmaßnahmen zu treffen Beispiele hierfür könnten kleinere Gruppengrößen, Schichtarbeit und regelmäßige Überwachung des Pflegepersonals und möglicherweise auch der Kinder sein, beispielsweise durch Infrarot-Temperaturmessung „, sagt Prof. Markus Scholz. In jedem Fall muss die Entwicklung der Epidemie in diesem Segment aufgrund der intensiven Kontaktsituation genau überwacht werden.

Wissenschaftlicher Kontakt

Prof. Dr. Markus Scholz, Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie (IMISE)

Telefon: +49 341 97-16100

Email: markus.scholz@imise.uni-leipzig.de

Webseite: www.imise.uni-leipzig.de

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