Trotz Corona fördert die Leipziger Gruppe erfolgreich Investitionen in Leipzigs Zukunft – Stadt Leipzig

„Das Jahr 2020 haben wir noch nie gesehen“, sagt Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig und Vorsitzender des LVV-Aufsichtsrats. „Als Präsident des Deutschen Städtetages weiß ich, dass es für alle in ganz Deutschland gleich war. Dennoch können wir mit Blick auf unsere Leipziger Gruppe sagen: Diese Herausforderungen haben wir im abgelaufenen Geschäftsjahr professionell und sehr gut gemeistert.“ Die Bürger könnten und können sich auf die Versorgung verlassen mit Energie, Mobilität und Wasser.“

„Die Stadt und der Leipziger Konzern haben während der Pandemie eng zusammengearbeitet, um Lösungen zu entwickeln, auch im Hinblick auf das finanzielle Rückgrat unserer Unternehmen“, sagte Jung. Pandemiebedingte Einnahmeausfälle im öffentlichen Personennahverkehr in Höhe von 20 Millionen Euro wurden durch Förderungen des LVV (rund 4 Millionen Euro) sowie des Freistaates und des Bundes (rund 16 Millionen Euro) ausgeglichen. Darüber hinaus hat die Partnerstadt Leipzig den Konzern im Jahr 2020 noch einmal bewusst gestärkt – durch die Umwandlung eines Gesellschafterdarlehens in echtes Eigenkapital und durch einen zusätzlichen Beitrag von 20 Millionen Euro für Investitionen im Rahmen des Klimaschutzes.

Vor diesem Hintergrund – und mit der guten wirtschaftlichen Entwicklung im Rücken – blickt die Leipzig-Gruppe positiv in die Zukunft, ergänzt Michal M. Theis, Sprecher der Geschäftsführung der Leipzig-Gruppe. „Wir sind uns sehr bewusst, dass 2021 ein Kraftakt wird. So wie wir 2020 in Leipzig die zukünftigen Infrastrukturaufgaben in Angriff genommen haben, wollen wir sie auch in den kommenden Jahren vorantreiben.“ In den nächsten fünf Jahren investiert der Leipziger Konzern rund 1,8 Milliarden Euro in die Lebensadern der Stadt. Gerade vor dem Hintergrund der jüngsten Ermahnung des Bundesverfassungsgerichts zur deutschen Klimapolitik ist die Leipziger Gruppe als Akteur aufgerufen, die Klimaschutzziele vor Ort zu erreichen. „Auch diese Verantwortung nehmen wir ernst.“ Die Verkehrsunternehmen investierten in neue Fahrzeuge und in die Modernisierung der Infrastruktur. Die Stadtwerke setzen ihr zukünftiges Fernwärmekonzept zuverlässig um. Und das Wasserwerk sicherte mit verschiedenen Maßnahmen langfristig Netze und Systeme für eine zuverlässige und umweltfreundliche Trinkwasserversorgung und Abwasseraufbereitung.

Wichtige Beiträge zur Erreichung der Leipziger Klimaschutzziele

Die Leipziger Gruppe bleibe ein wichtiger Unterstützer von Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Innovation in Leipzig, so Theis weiter. „Mit umweltfreundlicher Fernwärme, Bussen und Bahnen, dem Ausbau erneuerbarer Energien, E-Mobilität und Trinkwasserschutz durch biologischen Landbau setzt sie wichtige Impulse für Leipzigs Lebensqualität heute und morgen Leipzig Süd, das auch für Wasserstoff geeignet ist Zukunft, liegt gut im Zeitplan.“ Aktuell treibt der Konzern das Zukunftsthema Wasserstoff voran.

„Vor wenigen Tagen haben wir auf unserem Mitteldeutschen Wasserstoffgipfel im BMW Werk gemeinsam mit vielen Partnern gezeigt, dass die gesamte Wertschöpfungskette von der Wasserstoffproduktion über den Transport bis zum Endverbrauch in unserer Region verfügbar ist.“ Darüber hinaus beantragte die Leipzig-Gruppe gemeinsam mit den Projektpartnern Stadtreinigung Leipzig und Branddirektion den Aufbau von Elektrolysekapazitäten für die Wasserstoffproduktion und Wasserstoffpipelines, den Kauf von Brennstoffzellen-Nutzfahrzeugen, Wasserstoffbussen und -straßenbahnen sowie Betankungsinfrastruktur als Teil der BMWi-Förderausschreibung IPCEI. „Ich freue mich sehr, heute mitteilen zu können, dass unser Leipziger Projekt aus den ausgewählten Projektskizzen die nächste Auswahlrunde erreicht und sich eine Förderung von bis zu 20 Millionen Euro gesichert hat.“

Im vergangenen Jahr habe der Leipziger Konzern 292 Millionen Euro investiert (2019: 274 Millionen Euro), betont Theis. „Der Aufwand lohnt sich für uns alle, denn er kommt der gesamten Stadt und dem Umland zugute“, sagte Theis. „So sorgen wir vor Ort für Versorgungssicherheit und Zukunftsfähigkeit in Sachen Energie, Mobilität und Wasser – und machen unsere Region noch attraktiver.“

Die gesamte Leipziger Gruppe habe sich in der Zeit vor Corona sehr gut geschlagen, sagte Theis. Dieses Fundament hilft jetzt, die schwierigen Zeiten zu überstehen. „2021 sind wir jedoch dringend darauf angewiesen, dass der ÖPNV-Rettungsschirm aus 2020 beibehalten wird. Für das vergangene Jahr gilt unser Dank der Stadt, dem Land und dem Bund und vor allem unseren rund 4.950 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, sagt Theis. „Sie haben jeden Tag darauf geachtet, dass die Versorgung mit Energie, Mobilität und Wasser gesichert ist.“

Neben dem Kerngeschäft engagiert sich der Konzern weiterhin für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Leipzig. „Auch in der Krise ist hier Verlass. Obwohl viele Veranstaltungen digital adaptiert oder umgestellt wurden, sind wir als Sponsoren verlässliche Partner auf dem gleichen Niveau wie vor Corona geblieben – damit Vereine, Initiativen und Projekte erhalten bleiben.“

Trotz des pandemiebedingten Einbruchs der Fahrgastzahlen bei den Verkehrsunternehmen (von 153 Millionen auf 104 Millionen Euro innerhalb eines Jahres) habe sich der Konzern insgesamt gut in der Krise gehalten, sagt Volkmar Müller, Kaufmännischer Geschäftsführer der Leipziger Gruppe. „Die Stadtwerke konnten ihr Ergebnis vor Gewinnabführung innerhalb eines Jahres von 67,4 Mio. Euro auf 68,9 Mio. Euro steigern. Auch die Wasserwerke hatten ihr Ergebnis verbessert, waren aber auf außerordentliche Steuerzahlungen (9 Mio. Euro) im Zusammenhang mit Aufwendungen aus der Londoner Prozesskosten Dies führte zu einem Ergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von 27,2 Mio. EUR (2019: 33,9 Mio. EUR).“ zuverlässig umgesetzt werden.

Investitionsoffensive bleibt ein Akt der Stärke

„Wenn wir uns andere kommunale Unternehmen in anderen Städten anschauen, stellen wir fest, dass im Jahr 2020 viele durch die Pandemie Einkommensverluste erlitten haben und einige ihre Investitionen dadurch verschieben“, betont Müller. „Unser Ziel ist es, unsere Investitionspläne umzusetzen. Wir können bei der Kreditaufnahme für die Leipziger Zukunft sehr weit gehen und damit Zukunftsinvestitionen schaffen. Wir sind uns auch bewusst, dass dieses Investitionskraftakt in besonders schwierigen Zeiten nur gelingt, wenn die notwendige Unterstützung auch weiterhin anhält.“ bereitgestellt werden und keine zusätzlichen finanziellen Herausforderungen entstehen.“

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