Teilflächen des ehemaligen Schachts Dölitz werden entsiegelt

Teilflächen des ehemaligen Schachts Dölitz werden entsiegelt


Auf dem Gelände des ehemaligen Braunkohle-Schachts Dölitz sowie in der Alten Leinestraße haben in dieser Woche umfangreiche Entsiegelungs-, Abbruch- und Begrünungsarbeiten begonnen.

Die drei bis ins Frühjahr 2023 dauernden Kompensationsmaßnahmen in Lößnig-Dölitz im Leipziger Süden sind der Ausgleich für die Versiegelung von Flächen im Zuge verschiedener Bauvorhaben.

Auf dem Gelände der ehemaligen Braunkohlentiefbaugrube Schacht Dölitz werden zwei Flächen vollständig entsiegelt, das heißt vorhandener Asphalt, Fundamente und Gebäudereste werden zurückgebaut. Danach wird eine Teilfläche von 2.000 Quadratemetern als Wald entwickelt. Die restliche Fläche wird unter Berücksichtigung der bestehenden Gehölzstrukturen mit Bäumen und Sträuchern bepflanzt.

Aufwertung und Zugang zum Park

Mit der Aufwertung soll gleichzeitig der Zugang zum im Norden anschließenden Erholungspark „Lößnig-Dölitz“ geschaffen werden. Dazu bleibt ein Teil der Straße „Zum Dölitzer Schacht“ als Zuwegung in den Park erhalten. Während der Arbeiten bleibt die weiterhin bestehende Straße für den Autoverkehr gesperrt. Radfahrer und Fußgänger können diese eingeschränkt nutzen.

Die dritte Kompensationsfläche befindet sich in der Alten Leinestraße. Auf rund 1.000 Quadratmetern wird Asphalt entfernt. Der neugewonnene Freiraum wird dann der natürlichen Sukzession überlassen und soll sich als Waldsaum entwickeln. Koordiniert werden die Maßnahmen vom Amt für Stadtgrün und Gewässer, finanziert von den jeweiligen Eingriffsverursachenden.

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