Tag der Gemeindepsychiatrie „Gemeindepsychiatrie in Leipzig – Balance und Zukunft“

Im Mittelpunkt des Tages steht die Betreuung schwer psychisch Kranker – von Menschen, die trotz eines gut ausgebauten Betreuungssystems nicht in die Betreuung kommen oder von den Angeboten nicht erreicht werden können. Dabei geht es vor allem um Menschen mit sogenannten Doppeldiagnosen aus dem Suchthilfe- und Psychiatriesystem, die ihre Angebote vor besondere Herausforderungen stellen. Aber auch über psychisch kranke Menschen, die obdachlos geworden sind. Nach den Einschränkungen durch die Pandemie geht es nun darum, die Vernetzung zwischen allen Beteiligten des gemeindepsychiatrischen Netzwerks (Kliniken, Ambulanzen, niedergelassene Ärzte, komplementäre Einrichtungen) insbesondere für die Versorgung von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen weiter zu intensivieren und akute soziale Probleme.

30 Jahre gemeindebasierter Psychiatrieverband

2021 jährt sich auch das 30-jährige Bestehen des Vereins für Gemeinschaftspsychiatrie. Das Jubiläum soll Anlass sein, die Entwicklung der Gemeindepsychiatrie vor und nach dem Mauerfall genauer zu betrachten, ein Fazit zu ziehen und eventuell neue Wege zu eröffnen. Mit dem Verbund verfügt Leipzig über eine in Deutschland einzigartige Einrichtung, die als Nachfolgerin der Polikliniken aus den Reformbemühungen der 1960er Jahre in der DDR hervorgegangen ist. Der Leipziger Verbund, getragen von der Städtischen Klinikum St. Georg gGmbH, bündelt ambulante Behandlungsangebote, soziale Beratung und Betreuung sowie hoheitliche Aufgaben des sozialpsychiatrischen Dienstes.

Gemeinschaftsveranstaltung

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