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Statistik und neue Entwicklungen: Das Klinikum Mittweida als Geburtenzentrum und Vornamens-Hitze mit Namensbeginn mit ‚M‘

Namens-Hits beginnen mit „M“

Die Verschiebungen, um nicht zu sagen Verwerfungen auf dem Sektor der sächsischen Geburtskliniken mit erneuten Schließungen im vergangenen Jahr und in den Jahren davor haben dazu geführt, dass 2023 die meisten in Mittweida geborenen Kinder in Döbeln zu Hause sind. Insgesamt sind es 66 Babys – „so viele wie aus keiner anderen mittelsächsischen Stadt“, so Kliniksprecherin Ines Schreiber.

Beliebteste Vornamen bei Mädchen

Bei den Mädchen liegt für 2023 der Mädchen-Name Mia ganz vorn. So wurden acht neue Erdenbürger genannt. Sieben Kinder heißen Matilda beziehungsweise Mathilda. Der Name Hailey wurde sechsmal vergeben.

Beliebteste Vornamen bei Jungen

Bei den Jungen führt der Name Mattheo in den unterschiedlichsten Schreibweisen die Namensliste an. Er wurde achtmal vergeben, gefolgt von sechsmal Elias. „Bei den Jungen war der Name Mattheo auch im Vorjahr schon der beliebteste Vorname“, weiß Peggy Kruggel.

Mittweida baut neu für Mutter und Kind

Vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 kamen im Klinikum Mittweida bei 471 Geburten 242 Jungen und 229 Mädchen zur Welt. Zwillinge waren im Jahr 2023 nicht zu verzeichnen, dafür jedoch überdurchschnittlich viele Geburten im Sommer.

Geburtenstatistik

Der geburtenreichste Monat war der Juni mit 51 Kindern, dicht gefolgt vom Juli mit 45 Babys. „Was uns besonders freut ist, dass die Kaiserschnittrate noch einmal um drei Prozent gesunken ist, diese liegt nun nur bei 19,5 Prozent“, erklärt die leitende Hebamme Peggy Kruggel.
Ein Kind wurde aus Beckenendlage spontan geboren – dies ist ebenfalls etwas Besonderes in der Mittweidaer Geburtsklinik. 17 Kinder hatten es besonders eilig und wurden bereits vor der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche geboren.

Pädiatrischer Intensivmediziner an Bord

Dank der Kinderstation im Haus könnten Mamas jedoch unbesorgt sein, sollte ihr Baby einen schwierigen Start ins Leben haben. Kompetent und liebevoll betreue dann ein neonatologisches Team um Chefarzt Dr. med. Norman Händel, selbst pädiatrischer Intensivmediziner, die Neugeborenen, die als Frühchen zur Welt kommen oder noch Anpassungsschwierigkeiten haben.
In den Klinik-Neubau, der aktuell im Patientengarten des Mittweidaer Klinikums entsteht, wird die Frauenklinik mit Geburtshilfe einziehen. Dort wird es dann eine integrierte neonatologische Einheit geben, in der die kranken Neugeborenen und Frühchen durch das Team der Kinderklinik in unmittelbarer Nähe zur Mutter betreut werden können.
LVZ

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