Sonderfonds der Stadt Leipzig investiert zu 100 Prozent nachhaltig – Stadt Leipzig

Seit der Einrichtung des Fonds im Januar 2015 engagiert sich die Stadt Leipzig auf kommunaler Ebene für eine nachhaltige Entwicklung. Mit dem Ratsbeschluss von 2017 wurden diese Kriterien konkretisiert und verschärft. Die Vorlage (DS-VII-Ifo-02623) informiert nun die Öffentlichkeit über den Stand der nachhaltigen Geldanlage.

„Ein abgestimmter Fonds, der nachhaltig wirkt und Verdienstmöglichkeiten garantiert – das funktioniert“, sagt Leipzigs Finanzbürgermeister Torsten Bonew. „Wir als Stadtverwaltung können uns nicht für den Klimaschutz engagieren und andererseits in fossile Brennstoffe und Energien investieren. Das passt nicht zusammen. Ein stärkerer Fokus auf nachhaltige Investitionen war zu 100 Prozent absolut die richtige Entscheidung im Pandemiejahr 2020 konnten wir eine beachtliche Performance von 3,2 Prozent erzielen. Nachhaltigkeit hat sich buchstäblich ausgezahlt und der Fonds hat sich auch in Krisenzeiten bewährt. Eine Win-Win-Situation für die Stadt Leipzig, die sich gelohnt hat.“

Der Beschluss des Stadtrats VI-A-04109-NF-03 vom 13.12.2017 „Weiterentwicklung der kommunalen Investitionsrichtlinien um Nachhaltigkeitskriterien im Sinne einer Desinvestition“ wurde in Form einer Negativliste umgesetzt.

Zu den derzeit im Spezialfonds implementierten Ausschlusskriterien zählen:

  • Kernkraftwerksbetreiber
  • Lieferant im Bereich Kernenergie
  • Unternehmen, die Fracking betreiben
  • Unternehmen, die Massenvernichtungswaffen (ABC-Waffen), Streubomben und Landminen (einschließlich Schlüsseltechnologien) herstellen und verkaufen, andere Rüstungshersteller
  • Unternehmen verstößt gegen Menschenrechte und Arbeitsnormen
  • Unternehmen mit Kohleexposition
  • Grüne Gentechnik (Agro-Gentechnik)
  • Tierversuchsunternehmen und umstrittene Geschäftspraktiken (UN Global Compact Prinzipien).

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