Sensoren messen Parkplatzbelegung – Stadt Leipzig

Dazu werden derzeit an 60 Lichtmasten in der Stadt optische Sensoren angebracht, die zu unterschiedlichen Tageszeiten rund 800 zusätzliche Park-and-Ride-Plätze erfassen. Mit Hilfe eines Computers erkennen die Sensoren den Zustand „belegt“ oder „frei“.

Die Stadt Leipzig setzt das vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) geförderte Bundesprojekt ParkIT zum Aufbau eines digitalen Parkraumbewirtschaftungssystems um. Insgesamt werden rund 150.000 Euro investiert, davon 50 Prozent vom Bund und 40 Prozent vom Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL). Die Sensoren sind bereits angebracht, aber noch nicht in Betrieb, da sie erst angeschlossen werden müssen. Danach beginnt eine zweimonatige Kalibrierphase. Mit ersten Ergebnissen ist Anfang des Jahres zu rechnen.

Autofahrer werden gezielter zu freien Parkplätzen geleitet

Ziel des auch in der Leipziger Mobilitätsstrategie 2030 verankerten Projekts, bei dem weder personenbezogene Daten erhoben noch Bilder aufgenommen werden, ist es, den Parkplatzsuchverkehr, den Lärm- und Schadstoffausstoß zu reduzieren und den Autoverkehr attraktiver zu verknüpfen und Personennahverkehr. Die noch nicht erfassten großen Park-and-Ride-Plätze werden an das kommunale Verkehrsmanagementsystem angebunden, um zukünftig über die noch freien Parkplätze zu informieren und Autofahrer gezielter zu führen.

Neben der Erfassung klassischer Park-and-Ride-Plätze werden in einem zweiten Teil des Projekts alternative Park-and-Ride-Formen erprobt. Untersucht wird der Bereich um zwei ÖPNV-Knotenpunkte, an denen die tatsächliche Park-and-Ride-Nutzung bereits ohne Ausweisung der Flächen zu beobachten ist. Optische Sensoren sind an ausgewählten Lichtmasten im Bereich der Straßenbahnendhaltestelle in Meusdorf und am S-Bahnhof Wahren angebracht. Ziel ist es, die Belegung der Parkplätze im Wohngebiet zu messen und zu ermitteln, wie hoch die Belegung zu den verschiedenen Tageszeiten, bei Überlastung oder freien Kapazitäten ist und welche Maßnahmen ergriffen werden sollten, um den Straßenraum stärker zu nutzen effektiv. Die Haushalte im Umfeld der Straßenbahnendhaltestelle Meusdorf und des S-Bahnhofs Wahren werden diese Woche informiert.

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