Bauen & Wohnen

Richtfest an der Heinrich-Mann-Schule in Leipzig-Meusdorf

Richtfest an der Heinrich-Mann-Schule in Leipzig-Meusdorf

Die aus dem Jahr 1936 stammende Heinrich-Mann-Grundschule in Leipzig-Meusdorf, Schwarzenbergweg 4, wird seit November 2021 komplett modernisiert. Am 21. April 2023 konnte nach bisher 18-monatiger Bauzeit Richtfest gefeiert werden.

  • Vor einer Baustelle steht eine Gruppe von Menschen mit einem Richtfest-Kranz.
    Strahlen mit der Sonne um die Wette: Baubürgermeister Thomas Dienberg, Zimmermann Manuel Zetsch, Hortleiterin Frau Hippe, Stellvertretender Schulleiter Göran Tews und Jugendbürgermeisterin Vicki Felthaus (von links)
    © Stadt Leipzig

Das Schulhaus und die Sporthalle werden saniert und das Hortgebäude durch einen Neubau ersetzt. Es entsteht ein Gebäudekomplex, der baulich und haustechnisch, brandschutztechnisch und bauphysikalisch den Anforderungen an eine moderne Bildungseinrichtung entspricht.

Die gesamte Baumaßnahme soll im ersten Quartal 2024 abgeschlossen sein. Die Sanierung der Heinrich-Mann-Schule kostet rund 20,2 Millionen Euro, wovon der Freistaat Sachsen rund fünf Millionen Euro Fördermittel beisteuert.

“Seit dem Auszug der Schule für die Sanierung im Jahr 2021 ist einiges passiert“, freut sich Schulbürgermeisterin Vicki Felthaus. „Das heutige Richtfest ist eine gute Gelegenheit, einen Eindruck davon zu erhalten, wie das sanierte Schulgebäude aussehen wird. Ich wünsche allen Beteiligten einen weiterhin erfolgreichen Bauablauf.“

Denkmalgerecht und barrierefrei

Der Gebäudekomplex steht zu einem großen Teil unter Denkmalschutz und wurde 1977 um einen zweigeschossigen Erweiterungsbau ergänzt, der als Hortgebäude genutzt wird. Der Erweiterungsbau wird in seiner Raumstruktur den heutigen Anforderungen nicht gerecht und wird daher abgerissen. Die denkmalgeschützten Bereiche, bestehend aus Schule, einem Verbindungsbau und der Sporthalle mit ihren noch zahlreich vorhandenen originalen Gebäudeteilen (z. B. Türen) und Einrichtungsgegenständen (z. B.

Trinkbrunnen, Einbauschränke) werden erhalten und unter Beachtung denkmalpflegerischer Aspekte aufwendig barrierefrei saniert.

Modernes Hortgebäude

Das neue Hortgebäude soll gemäß der historischen Planung aus dem Jahre 1937 das Ensemble vervollständigen. Der Übergang zwischen Sporthalle und Neubau wird durch einen neuen Verbindungsgang geschaffen. Die Außenanlagen, Sport- und Spielflächen werden im Zuge der Baumaßnahme ebenfalls neugestaltet.

„Der Neubau folgt der originalen Entwurfsidee“, erläutert Baubürgermeister Thomas Dienberg. „Der Erweiterungsneubau soll dabei als zeitgenössischer Bau zu erkennen sein und damit die Entwicklung des Gesamtensembles deutlich machen“.

Die Schülerinnen und Schüler sind während der Bauphase interimsmäßig in der 31. Schule, Franzosenallee 21, untergebracht und können einen Busshuttle nutzen.

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