LeipzigWetter und Natur

Radeln ohne Alter: Helden im Sattel bringen Freude!

Neues Projekt bringt ältere Menschen in Leipzig auf Touren

Ein neues Projekt in Leipzig hat das Ziel, älteren Menschen und Personen mit Beeinträchtigungen die Möglichkeit zu geben, Natur und Stadt zu erleben, auch wenn sie nicht mehr selbst Fahrrad fahren können. Das Projekt „Helden im Sattel“ des Vereins „Ahoi Leipzig“ ermöglicht es, dass Ehrenamtliche mit speziellen Rikschas durch die Stadt fahren und die Passagiere die Fahrt genießen können. Dies ist nicht nur eine tolle Erfahrung für die Mitfahrer, sondern auch eine Möglichkeit für die Ehrenamtlichen, etwas Gutes für die Gemeinschaft zu tun.

Das besondere an diesem Projekt ist, dass die Rikschas über einen E-Antrieb verfügen und somit auch längere Strecken möglich sind. Die Rikschas wurden von einem großzügigen Spender finanziert und werden von einem Träger, wie einem Verein, betreut. Die Ehrenamtlichen, auch bekannt als „Helden im Sattel“, wurden von der Stiftung „Ahoi Leipzig“ sorgfältig ausgebildet, um die Passagiere sicher durch die Stadt zu fahren.

Angelika Kell, die Vorstandsvorsitzende der Stiftung „Ahoi Leipzig“, betont die wichtige Rolle der ehrenamtlichen Piloten, die sich täglich Zeit nehmen, um ältere Menschen und Personen mit Beeinträchtigungen zu begleiten. Sie nennt sie liebevoll „Helden im Sattel mit strammen Waden“, da sie bereit sind, auch längere Strecken von 30 bis 40 Kilometern zurückzulegen, um ihren Mitfahrern Freude zu bereiten.

Dieses Projekt ist ein Paradebeispiel für bürgerschaftliches Engagement und zeigt, wie eine Gemeinschaft zusammenkommen kann, um anderen zu helfen. Die „Helden im Sattel“ leisten einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität älterer Menschen in Leipzig und tragen dazu bei, dass auch sie die Schönheit der Stadt und der Natur genießen können. Dank ihres Engagements können auch Menschen mit Beeinträchtigungen an Ausflügen teilnehmen und neue Erfahrungen sammeln.

Die Stiftung „Ahoi Leipzig“ ist stolz darauf, dieses Projekt ins Leben gerufen zu haben und freut sich über die positive Resonanz in der Gemeinschaft. Angelika Kell äußert sich erfreut: „Wir sind stolz, dass wir das geschafft haben und freuen uns auf viele weitere Touren mit unseren ‚Helden im Sattel‘!“

NAG

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