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Parterreflächen im Clara-Zetkin-Park werden aufgewertet

Parterreflächen im Clara-Zetkin-Park werden aufgewertet

Die sehr stark verschlissenen Parterreflächen am Franz-Schubert-Platz und am Brahmsplatz im Clara-Zetkin-Park sollen aufgewertet werden. Wie aus der Sitzung der Verwaltungsspitze hervorgeht, sollen die Arbeiten in diesem Herbst beginnen und bis circa Mai 2024 abgeschlossen sein.

Von den Gesamtkosten von 796.000 Euro werden 513.000 Euro über das „Programm „Zukunft Stadtgrün“ finanziert. Der städtische Anteil beträgt 283.000 Euro.

„Wir wollen die historisch wertvolle Gestaltung der denkmalgeschützten Parkanlage bewahren und das Potenzial als Aufenthaltsort entwickeln“, sagt Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal. „Dabei wird bei der Wahl der Bepflanzung auf biodiversitätsfördernde Pflanzen geachtet. Insgesamt soll ein Ort entstehen, der mit seinem Charakter besonders zur Strukturierung der Parklandschaft beiträgt.“

Umfangreiche Maßnahmen

Beide Flächen liegen am Bassin in der Anton-Bruckner-Allee und verzeichnen mittlerweile erhebliche Mängel bei der Aufenthaltsqualität und der Begrünung. Es bestehen Schäden an den Wege- und Platzflächen, Bänke und Abfallbehälter fehlen zum Teil. Die historische Struktur der Gartenpartien wird im Rahmen der Maßnahme aufgewertet, sie soll mittels Bänken und Blickfängen zum Verweilen und Entspannen einladen. Die vorhandenen 36 Bänke werden erhalten. Sechs neue Fahrradbügel ersetzen künftig die defekten Fahrradständer am Schachzentrum Brahmsplatz.

Wiederherstellung der Wege, Erneuerung der Schachspielfläche

Die Deckschicht der umlaufenden Wege sowie der Fußwegbereiche zwischen Anton-Bruckner-Allee und den Parterreflächen soll wiederhergestellt werden. Erneuert wird auch die Schachspielfläche, sie wird umlaufend mit einer Stahlkante eingefasst. An den Schmalseiten der Parterreflächen wird innerhalb des Rabatten-Geländers jeweils eine zwei Meter breite Durchfahrt für Pflegefahrzeuge offengelassen.

Quadratische Schmuckbeete

Die Schmuckbeete im Zentrum der Rasenflächen werden wiederhergestellt, die Betonung der Eckbereiche mit geschnittenen Hainbuchenkegeln bleibt erhalten. Gestalterisch wird die bestehende Symmetrie der Parterreflächen aufgegriffen. In der Mitte werden wieder die quadratischen Schmuckbeete mit Strauchrosen angelegt, die sich bis Anfang der 1950er Jahre dort befanden. Für die umlaufenden Schmuckbeete werden attraktive und dauerhafte Stauden ausgewählt, die über die gesamte Vegetationsperiode blühen. Verschiedene Blüten- und Blattformen kombiniert mit Gräsern und Stauden mit silbrigem Laub sorgen für einen besonderen Blickfang. Um neben dem Schmuckaspekt auch die Biodiversität zu fördern, wurden die Stauden nach deren Pollen- und Nektarangebot für Insekten ausgewählt.

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