Nobelpreisträger Svante Pääbo verewigt sich im Goldenen Buch

Nobelpreisträger Svante Pääbo verewigt sich im Goldenen Buch

Nobelpreisträger Svante Pääbo verewigt sich im Goldenen Buch

Im Oktober 2022 wurde dem Biologen, Mediziner und Chef des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Antropologie der Nobelpreis für Medizin zuerkannt. Am 30. November 2022 trägt sich Professor Svante Pääbo im Beisein von Oberbürgermeister Burkard Jung in das Goldene Buch der Stadt Leipzig ein.

  • Svante Pääbo sitzt an einem Tisch und trägt sich in das Goldene Buch der Stadt ein. Oberbürgermeister Burkhard Jung steht neben ihm.
    Nobelpreisträger Svante Pääbo trägt sich mit Oberbürgermeister Burkhard Jung ins Goldene Buch der Stadt ein
    © Stadt Leipzig/sf

Professor Svante Pääbo gilt als Pionier auf dem Gebiet der Paläongenetik, einem Teilbereich der Genetik. Hier werden aus Überresten von Organismen Erbinformationen gewonnen, die helfen, einige Rätsel der Menschheitsgeschichte zu lösen. Pääbo ist es gelungen, das Erbgut des Neandertalers und anderer ausgestorbener Menschenarten zu entschlüsseln und die Verbindung zum modernen Menschen darzustellen.

Nobelpreis für herausragende Forschungen

Für diese wegweisenden Forschungsergebnisse zum menschlichen Stammbaum wird der Direktor am Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig und Honorarprofessor für Genetik und Evolutionsbiologie an der Universität Leipzig mit dem Nobelpreis für Medizin geehrt. Am 3. Oktober 2022 hatte die Nobelversammlung des Karolinska-Instituts in Stockholm die Verleihung des Preises an Professor Svante Pääbo bekannt gegeben. Verliehen werden die Wissenschaftsnobelpreise üblicherweise am 10. Dezember, dem Todestag von Preisstifter Alfred Nobel. Bereits 2003 war der Forscher mit dem Wissenschaftspreis der Stadt Leipzig, der Universität Leipzig und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet worden.

Ehre für Leipzig, Freude für Pääbo

Nach der Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Leipzig tauschte sich Oberbürgermeister Burkard Jung mit dem renommierten schwedischen Mediziner und Biologen über dessen wissenschaftliche Arbeit aus. Dazu eingeladen waren auch Professor Inés Obergefell, Rektorin der Universität Leipzig, und Professor Daniel Haun, geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie.

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