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Martinsfeiern in Altenburg: Umzüge, Spenden und Spiele für Obdachlose

Altenburger feiern Martinstag – und helfen den Obdachlosen

Anderen helfen und im Laternenschein zusammenrücken: Darum ging es am Samstag bei den Martinsfeiern. In Altenburg-Nord und in der Innenstadt waren Hunderte auf den Beinen. Auch zugunsten der Obdachlosen.

Traditionelle Martinsumzüge in Altenburg

Altenburg. Sie sind inzwischen ein liebgewonnenes Ritual am 11. November: die Martinsumzüge. Bereits um 16.30 Uhr hatten sich in Altenburg-Nord schätzungsweise rund 200 Teilnehmer eines Martinsumzugs in Begleitung der Samba-Trommel-Gruppe Como Vento auf den Weg in den Ortsteil Zschernitzsch gemacht. Stilles Lauschen hingegen in den Sitzreihen der Brüderkirche: Vorn erzählten Kinder in einem kurzen Spiel die Geschichte jenes Soldaten, der an einem Winterabend mit einem frierenden Bettler seinen Mantel teilte. „Wir können vom Heiligen Martin lernen, die Not der anderen mit offenen Augen zu sehen“, sagte Gemeindepädagogin Susann Borowansky.

Gemeinsame Spendenaktion im Rahmen des Martinsfests

Es wurde gemeinsam gesungen und gebetet sowie für ein besonderes Projekt der Jungen Gemeinde Geld gesammelt. Im Obdachlosenheim soll damit den Bewohnern eine Weihnachtsfeier ermöglicht werden. Zusammen mit all jenen, die vor der Kirche gewartet hatten, ging es danach traditionell durch die Stadt zur katholischen Kirche, um die berühmten Martinshörnchen miteinander zu teilen. Angeführt wurde der imposante Umzug mit mehreren hundert Teilnehmern wieder hoch zu Ross vom Heiligen Martin, in dessen Rolle erneut Carsten Heyn, bekannt vom Gößnitzer Kabarett „Nörgelsäcke“, schlüpfte. Für das Pferd hingegen war es eine Premiere, wie Heyn verriet.

Laternelaufen und gemeinsames Singen

Einen Zwischenstopp gab es auf dem Markt, um gemeinsam das Kinderlied „Ich geh‘ mit meiner Laterne“ zu singen. Die zahlreichen Lampions in Kinderhand brachten Licht in die Dunkelheit. Sogar manche Kinderwagen waren illuminiert.

© Quelle: Mario Jahn

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