Lkw-Fahrverbot bleibt bestehen – Stadt Leipzig

Bei der im August 2021 durchgeführten Belastungsprüfung der Klingerbücke im Verlauf der Käthe-Kollwitz-Straße über das Elsterflutbett konnte die vorhandene Biege- und Quertragfähigkeit der Klingerbrücke mit Hilfe eines Ladefahrzeugs ermittelt und verschiedene Belastungen. In den sogenannten Dauertests konnte ein stabiles, reproduzierbares Tragverhalten nachgewiesen werden. Dies entspricht der Belastung durch sich treffende Straßenbahnen und der parallelen Nutzung durch Autos, Radfahrer und Fußgänger. Die Klingerbrücke kann daher in diesem Umfang ohne Einschränkungen weiter genutzt werden.

Lkw müssen andere Brücken benutzen

Die Einstufung in eine standardisierte Brückenklasse konnte mit dem im Sommer vorliegenden Auswertungsstand der Ergebnisse nicht erfolgen, so dass schon damals ein Lkw-Fahrverbot für die Brücke angeordnet wurde. Die abschließende Auswertung hat dies nun bestätigt. Lkw über 3,5 Tonnen müssen daher weiterhin alternative Kreuzungen entlang der Jahnallee, Hans-Driesch-Straße oder Schleußiger Weg nutzen.

Die Klingerbrücke überspannt das Elsterflutbett und verbindet die Mitte-West mit den Ortsteilen Lindenau und Schleußig. Architekt Georg Wünschmann (1868 – 1937) entwarf die dreifeldrige Brücke als Stahlbetonbauwerk mit geschwungenen Längs- und Querträgern, sie wurde 1928 erbaut. Sie steht wegen ihres charakteristischen Erscheinungsbildes mit granitverkleideten Widerlagern und Pfeilern unter Denkmalschutz, die massive Brüstung und die turmartigen Aufsätze mit vergitterten Gaslaternen .

Die Zusammenfassung des Berichts ist ab sofort online unter www.leipzig.de/plagwitzer-bruecke abrufbar.

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