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Lindner für Tempo Bonus für die Impfstoffproduktion

Berlin. Vor dem Impfgipfel forderte FDP-Chef Christian Lindner ein Ende der Schuld und konkrete Schritte für mehr Geschwindigkeit beim Koronaschutz. Für eine beschleunigte Lieferung von Impfstoffen sollte sich der Staat auf den Wettbewerb auf dem Markt verlassen, sagte Lindner gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

„Deshalb empfehlen viele Ökonomen eine Tempo-Prämie, um die Produktion zu erweitern. Es muss einen Anreiz für die Branche geben, zusätzliche Kapazitäten zu schaffen “, sagte er. Die öffentliche Verwaltung sollte sich verpflichten, die Bearbeitung aller Genehmigungsanträge für neue Anlagen zu beschleunigen.

„Die Forderungen der CSU und der Grünen nach einer staatlich kontrollierten Notwirtschaft sollten beeindruckend klingen, aber sie lösen kein Problem“, sagte Lindner. „Sie lenken eher von der Tatsache ab, dass die Regierung bei der Beschaffung versagt hat.“ Wenn Sie die immensen Kosten der Sperrung sehen, ist eine Investition in eine beschleunigte Kapazitätserweiterung in der Impfstoffproduktion alle Mittel wert.

Woidke: Untersuchen Sie andere Impfstoffe für den deutschen Markt

Der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sprach sich inzwischen dafür aus, weitere Corona-Impfstoffe für den deutschen Markt zu testen.

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Wenn von der EU genehmigt, ist Spahn offen für russische Impfstoffe

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist offen für den Einsatz von Corona-Impfstoffen aus Russland und China im Falle einer erfolgreichen EU-Zulassung. © dpa

„Ich denke, es ist notwendig und möglich, diese Impfstoffe auch zu testen, wenn sie verfügbar sind. Und wenn sie sicher und wirksam sind, sollten sie auch verwendet werden “, sagte er im Hinblick auf chinesische und russische Impfstoffe am Montag in der ARD„ Morgenmagazin “. Die entsprechenden Genehmigungsverfahren müssten jedoch durchgeführt werden.

Woidke glaubt nicht an eine staatlich regulierte Impfstoffproduktion. „Es besteht keine Notwendigkeit, Zwangsmaßnahmen zu ergreifen. Das sehe ich momentan nicht “, sagte er. Stattdessen sollten Sie mit den Herstellern sprechen und fragen, was möglich ist. Der Chef der Grünen, Robert Habeck, hatte zuvor eine „Notfallimpfstoffindustrie“ gefordert, um mehr Impfstoffe herzustellen.

Klingbeil: Die Idee der „Notfallimpfstoffindustrie“ ist populistisch

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil steht der Idee einer staatlich kontrollierten Impfstoffproduktion ebenfalls skeptisch gegenüber. Wenn der Vorschlag hilft, sollte er auch auf dem Impfgipfel auf dem Tisch liegen, sagte Klingbeil am Montag im Deutschlandfunk. Aber er glaubt, „dass dies populistische Vorschläge sind, die letztendlich auch zu Rechtsstreitigkeiten mit den Unternehmen führen“.

Er sprach sich für eine Stärkung der Zusammenarbeit und der finanziellen Unterstützung durch die Bundesregierung aus. „Aber ich denke, diese bedrohlichen Gesten funktionieren bisher nicht.“

In Richtung der Pharmaindustrie warnte Klingbeil: „Hier geht es nicht um die Gewinne einzelner Unternehmen, sondern um die Lösung einer globalen Krise.“ Die Pharmaunternehmen wurden auch teilweise mit staatlichen Forschungsgeldern unterstützt. „Und jetzt erwarte ich, dass Unternehmen ihre Pflicht akzeptieren, in dieser globalen Krise zu helfen.“

Spahn fordert vor dem „Impfgipfel“ Realismus

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) warnte vor übermäßigen Erwartungen an den Impfgipfel. „Wir können nicht allein durch einen Gipfel mehr Impfstoffe produzieren“, sagte Spahn am Sonntagabend in einem „Bild“ -Gespräch. Die Impfstoffproduktion ist die anspruchsvollste Sache, die es gibt. „Und deshalb wird es in drei oder fünf Wochen nicht möglich sein.“

Angesichts der erheblichen Kritik am langsamen Beginn der Impfung und der Produktionsprobleme einiger Hersteller möchte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Montag mit Ministerpräsidenten, Bundesministern und Industrievertretern über die Situation diskutieren.

Berlins Regierungsbürgermeister Michael Müller (SPD) hat in einem Brief an Merkel einen „nationalen Impfplan“ gefordert. Wenn Sie allen in Deutschland bis Ende September ein Impfangebot anbieten wollen, sei ein konkreter Zeitplan erforderlich, argumentierte er.

Spahn warnte, dass man realistisch bleiben müsse. Es ist wichtig, dass Sie beim Top-Meeting zunächst ein einheitliches Bild davon bekommen, wo die Schwierigkeiten liegen und wo die Politik helfen kann. Die Bundesregierung konnte den Bundesländern auch nur die Liefertermine und Mengen mitteilen, die sie von den Herstellern erhalten hatte. Die Produktion von Impfstoffen kann auch mit Geld nicht beschleunigt werden.

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