Leipziger Weihnachtsmarkt 2021 mit Einschränkungen – Stadt Leipzig

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Die wichtigsten Änderungen gegenüber dem Normalbetrieb: Die einzelnen innerstädtischen Weihnachtsmarktgebiete können auf Basis der landestypischen Ausnahmeregelungen für Weihnachtsmärkte und Veranstaltungen gezielt geplant werden. Distanzen, Wege und Flure werden so weit wie möglich vergrößert, um ein offenes Flanierkonzept mit individuellen Liegeflächen zu verbinden.

Aufenthaltsbereiche

Bei bestimmten Gastronomiebetrieben sind die Aufenthaltsbereiche ausgewiesen und die Besucherzahl bleibt deutlich unter der von der Allgemeinverfügung geforderten 1.000-Personen-Grenze. Daher gibt es in diesen Bereichen keine obligatorische 2G/3G-Erkennung und -Kontrolle. Es wird jedoch die Möglichkeit der freiwilligen digitalen Kontaktverfolgung per QR-Code geschaffen.

Große, geschlossene Anlagen wie das finnische Blockhaus oder das Café Zimtstern am Markt werden nicht genutzt, da die für sie geltenden Rahmenbedingungen mit 2G/3G-Regulierungen keinen wirtschaftlichen Betrieb zulassen. Neben dem abgestimmten Gesamthygienekonzept für den Weihnachtsmarkt insgesamt werden alle Händler auch entsprechende Hygienemaßnahmen an ihren Ständen planen und umsetzen.

Öffnungszeiten

Der Weihnachtsmarkt öffnet dieses Jahr am 23. November um 12 Uhr, um den größeren Andrang während der üblichen Nachmittagsöffnung zu vermeiden.

Am Ruhetag, 23. Dezember, sind nur die Stände auf dem Marktplatz geöffnet.

Planung nach der Sächsischen Corona-Schutzverordnung und der dazu erlassenen Allgemeinverfügung

Das Marktamt der Stadt Leipzig hat seine Planungen auf die seit dem 21. Oktober in Kraft getretene Sächsische Corona-Schutzverordnung und die dazu erlassene Allgemeinverfügung gestützt. Dementsprechend kann der Weihnachtsmarkt auch bei Eintritt der Vorwarn- und Überlastungsstufe weiterbetrieben werden. Anpassungen wie verkürzte Öffnungszeiten und eingeschränkter Alkoholverkauf sind jedoch möglich.

Entscheidend für die Leipziger nach einem Jahr Corona-Pause: Es gibt wieder einen Weihnachtsmarkt

„Egal mit wem man darüber spricht oder mit wem man selbst spricht – alle freuen sich darauf. Niemand möchte im Advent noch einmal die bedrückenden Zeiten einer leeren Innenstadt erleben“, sagt Marktbüroleiter Dr. Walter Ebert. „Hinter unseren Partnern und uns liegen intensive Wochen der Vorbereitung und der Prozess der ständigen Aktualisierung wird sich fortsetzen.“

Auch wenn sich fast alle Händler, die 2019 dabei waren, erneut bewarben, die Pandemie hat bei vielen ihre Spuren hinterlassen. Es bestehen die gleichen Probleme wie in der Gesamtwirtschaft: Arbeitskräftemangel, gestiegene Preise und Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Gütern, Nahrungsmitteln und Rohstoffen. In der Folge mussten einige Händler auf ihre Zulassung verzichten – was in der Vergangenheit selten vorkam. Die wenigen freien Parkplätze werden nicht wie gewohnt besetzt, sondern zur Marktbereinigung genutzt.

Viele bekannte und beliebte Ausflugsziele

Ansonsten soll es einen möglichst normalen Weihnachtsmarkt geben, der viele bekannte und beliebte Ausflugsziele quer durch die Innenstadt bietet

  • Neben dem Weihnachtsbaum und dem Hüttenzauber wird auf der Marktbühne – mit Abstand – auch ein Weihnachtsmann für die Kinder stehen.
  • Der Nikolaikirchhof hat nicht nur Leipzigs größten Adventskranz zu bieten, sondern auch wieder die größte Weihnachtspyramide mit dem Duft von Feuerzangenbowle.
  • Im Salzgäßchen gibt es das historische Karussell, wo die Eltern ihren Vorrat an frischen Krappelchen oder Glühwein aus dem großen Schwibbogen auffüllen können, während die Kinder ihre Runden drehen.
  • Vor dem Gewandhaus findet man wieder das finnische Dorf und gleich daneben wird es im Südtiroler Dorf zünftig. Auch hier gelten Abstands- und Hygieneregeln. Auch die beiden stark nachgefragten Einzelhütten können in diesem Jahr gebucht werden: Hier gilt die 2G-Regelung – entsprechende Nachweise müssen vorgelegt werden.
  • In der Oper findet man wieder Märchenland, sowie das Riesenrad und zwei Kinderkarussells. Das Märchenland bietet wieder viele Motive, in die sich der Teufel eingeschlichen hat – wer sie alle findet und in den Rätselbogen eintragen, hat auch in diesem Jahr wieder die Chance auf schöne Preise.
  • In der Grimmaischen Straße zwischen Markt und Augustusplatz sind die 2019 neu eingeführten Tiere des Zauberwaldes wieder zu bestaunen.
  • Der historische Markt lädt wieder zum Naschmarkt ein.
  • Eine Neuerung aus dem letzten Jahr wurde erweitert: Der Engelschor, der 2020 noch mit fünf Figuren um den Weihnachtsbaum gruppiert zu sehen war, hat jetzt sechs Figuren auf der Thomaswiese und beleuchtet den Weg zu einem neuen Fotopoint – einem fünf- meterhohe, funkelnde, strahlende, begehbare Weihnachtspauschale mit der Thomaskirche im Hintergrund.
  • Und: Nachdem der Stadtrat beschlossen hat, künftig keine Schafe auf dem Weihnachtsmarkt zu halten, werden die Vierbeiner ab diesem Jahr bereits auf der winterlichen Alm sein.

Weihnachtsbecher vom Leipziger Weihnachtsmarkt

Die sechste und letzte Ausgabe der Kinderbecherserie vom Sandmann wird sowohl auf dem Weihnachtsmarkt als auch online erhältlich sein. Die fünf bisherigen Motive können auch von jedem nachbestellt werden, der seine Sammlung vervollständigen möchte.

Das Geheimnis des neuen Motivs lüftet das Marktamt am 15. November.

Ab 11. November ist die Ausstellung „Schnee … von gestern?“ einen Abschnitt über den Hype um die Kindertasse geben.

Weitere Informationen

www.leipzig.de/weihnachtsmarkt oder auf Facebook unter „Leipziger Markt“

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