Leipziger Hymne 2012

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Videoproduktion: R. König & N. Schreiber Kamera & Schnitt: N. Schreiber Musik & Text: Marcell Double L & Rasmus König 1. Strophe: Ich bin auf Rabet aufgewachsen – hier hatte ich ein schönes Leben. Eisenbahnstraße, damals noch eine ruhige Gegend. Heute wohne ich in Reudnitz, meine Nachbarn sind Ukrainer, an meiner Tür steht „Heinrich“, ich wohne gerne im Leipziger Osten. Hier treffe ich Clemens (Meyer) an der Tankstelle, mit dem ich mich kurz unterhalte. „Als wir träumten“ auf der Buchmesse abgeräumt. Ich habe gesehen, wie Menschen sich hier verirren, blieben, während Freunde wegzogen. Das geht an dich! All meine Jungs und Mädels, die gerade erst anfangen, in dieser Stadt ist Platz, um Ihre Träume selbst in die Hand zu nehmen. Auf der Karli trifft man immer einen Gesprächspartner, hier gibt es kein Einkaufszentrum sondern tausend kleine Geschäfte. Connewitz, Spaziergänger, Fashion-Junkies und Küken, Audi A6 zwischen tausend Tags und Punks am Kreuz. Leipzig – schöne Stadt, gepriesene Stadt, das hat schon Goethe so gesagt – der Mann hatte Geschmack. Refrain: Leipzig, wenn ich will, kannst du mein kleiner Paris sein, ich atme tief durch. Leipzig, das ist das Tor zur Welt, kommen Sie vorbei und überzeugen Sie sich selbst! Vers 2: Komm in die Messestadt – ich liebe die Atmosphäre, deshalb wird Musik hier groß geschrieben, wie der Artenschutz im Zoo. Ob Radfahren oder Rudern, bis hin zum Cospudener See sieht man Leipziger aller Art am Ufer. Seifenkistenrennen – Komm schon, du musst dabei sein! Und auf der B-Brücke zeige ich dir die Skyline. Universitätsriese – spitzer Zahn – offenes Buch, hier oben gibt es einen weiten Blick für alle, die Hoffnung suchen. Fünfhunderttausend Biografien, jeder kennt die Kneipen. Leipziger Originale halten ewig. T-Rox spielt für euch Meisterdeep im Autoradio, Rasmus erzählt von seinen Jahren im Thomaschor. Das Fahren von Probstheida bis nach Leutzsch ist hier normal wie das Parken auf dem Fußweg in Schleußig. Echte Fußballfans sind hier schon lange stolz auf ihren Verein, wollen aber nicht wie die Lions in dicken Polstern zum Spiel gehen. Heute lieber friedlich zu Hause im Fernsehen gucken, bis die Bullen kommen und dem Sport Flügel verleihen. Ein Magnet, trotz Höhen und Tiefen, kommt, singt den Namen dieser Stadt und dreht laut den Bass auf, singt … 3. Strophe: 1989 hat diese Stadt Geschichte geschrieben, noch nie war ein Aufstand so friedlich. Damals haben viele kleine Leute hier etwas ganz Großes erreicht und mit vereinten Kräften Druck auf die Behörden ausgeübt. Das Epizentrum – hier ist die Revolution erwacht, bevor beste Freunde hier für ein Plakat ins Gefängnis kamen. Vater ging montags in die Stadt, um zu demonstrieren, aber er sagte mir immer, das sei „nichts für Kinder“. Erst heute verstehe ich, was er meinte und warum Mama irgendwann vor dem Fernseher vor Freude geweint hat. Diese Leipziger waren mutige Menschen. Denn die Sache drohte damals, wie in den meisten anderen Teilen der Welt, in Blut zu enden. Denken Sie an Herden von Polizisten mit Helmen und Schlagstöcken, die normale Männer und Frauen unterdrücken, weil sie nichts anderes taten, als ihre Meinung zu sagen: „So kann es nicht weitergehen, die Leute hier wollen Freiheit haben! „Dann kam ein besonderer Tag auf dem Kalender. Der 9. Oktober hat alles verändert: Mit Angst im Nacken bist du in die Innenstadt gefahren, Übelkeit im Magen, Totenstille in der Straßenbahn, die Stadt voller Menschen. Niemand weiß, wann es soweit ist Aber siebzigtausend Leipziger wollten „Keine Gewalt!“ Kerzenlicht – Diese Geschichte lehrt uns bis heute Und jeder weiß, Leipzig – Wir sind das Volk. Brücke: Diese Stadt ist wunderschön mit all den Höhen und Tiefen. Komm vorbei, nicht mehr weit, wir wollen hier hoch hinaus. Und wir schreien es raus in die Welt, ja, gib mir den Namen dieser Stadt, komm schon!

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