
Am 4. April 2025 steht ein weiteres Leipziger Derby im Alfred-Kunze-Sportpark an. Diesmal treffen die Mannschaften von Chemie Leipzig und Lok Leipzig im Rahmen der Regionalliga Nordost aufeinander. Es ist bereits das 114. Aufeinandertreffen der beiden Teams.
In einem vergangenen Duell, das am 23. März 2025 stattfand, konnte der 1. FC Lok im Sachsenpokal mit einem klaren 4:1 über die BSG Chemie Leipzig gewinnen und sich somit für das Halbfinale qualifizieren. Faszination Fankurve berichtete darüber, dass bei diesem Spiel die Zuschauerzahl auf 4.999 beschränkt war, was zum Ausverkauf des Alfred-Kunze-Sportparks führte. Während des Spiels kam es zu Choreografien und Aktionen der Fans, die die Atmosphäre anheizten.
Vorbereitung und Erwartungen
Für das bevorstehende Derby sind alle 700 Gästetickets sowie die Tickets im Heimbereich bereits ausverkauft. Unter behördlichen Auflagen dürfen insgesamt 4.999 Fans ins Stadion. Die Diablos Leutzsch, die Fans von Chemie Leipzig, haben zu einem „Frühschoppen auf der Georg-Schwarz-Straße“ aufgerufen, bevor die Anhänger gemeinsam zum Stadion ziehen. Diese Straße ist eine wichtige Verkehrsader zum Alfred-Kunze-Sportpark.
Adrian Alipour wird zudem sein Debüt als Trainer der BSG Chemie Leipzig geben. Er tritt die Nachfolge von Miroslav Jagatic an, der im Dezember 2024 entlassen wurde. Interimstrainer war zuvor David Bergner. Die Fans der Chemie hoffen auf eine bessere Leistung als in den bisherigen beiden Derbys der laufenden Saison, die jeweils mit 1:4 im Pokal und 0:2 in der Hinrunde endeten. Aktuell steht Lok Leipzig mit 62 Punkten an der Tabellenspitze, sieben Punkte vor dem Tabellenzweiten aus Halle, bei noch sieben ausstehenden Spielen.
Im Pokalspiel gegen Lok Leipzig, das am 23. März stattfand, war die BSG Chemie Leipzig von Beginn an unter Druck, wobei Djamal Ziane für Lok bereits in der ersten Minute den Führungstreffer erzielte. Trotz einer kämpferischen Leistung und einer zwischenzeitlichen Hoffnung durch ein Eigentor von Tobias Dombrowa, das Chemie auf 1:2 heranbrachte, konnte die Mannschaft die Niederlage nicht abwenden. Lok erhöhte in der Schlussphase auf 1:4, was die BSG Chemie aus dem Sachsenpokal ausschied, wie Chemie Leipzig berichtete.