Am Abend des 6. Februar 2026, um 21:05 Uhr, wurde ein 33-jähriger deutscher Mann in Leipzig (Zentrum-Südost), auf der Kohlenstraße festgenommen, nachdem er verdächtigt wurde, in eine Baustelle eingebrochen zu sein. Polizeibeamte des Reviers Leipzig-Zentrum und der Fachdienst Einsatzzüge waren an der Festnahme beteiligt, nachdem Zeugen einen schockierenden Vorfall auf dem Baustellengelände gemeldet hatten, der ihre Aufmerksamkeit erregt hatte.

Bei der Ankunft der Polizei flüchtete der Mann zunächst, konnte jedoch schnell eingeholt werden. Die Verfolgung endete schließlich im Fahrstuhl eines Mehrfamilienhauses in der Tarostraße, wo der Verdächtige gestellt wurde. Auf die Überprüfung seiner Identität stellte sich heraus, dass er keine Ausweisdokumente bei sich führte und deshalb zur zweifelsfreien Identifizierung auf das Polizeirevier gebracht wurde. Nach den erforderlichen strafprozessualen Maßnahmen wurde der 33-Jährige wieder entlassen. Dennoch laufen Ermittlungen wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls gegen ihn. Am Tatort selbst konnten Spuren gefunden und gesichert werden, was die Ermittlungen unterstützen könnte.

Weitere Vorfälle in der Region

Parallel zu diesem Vorfall ereigneten sich in Leipzig und Umgebung mehrere bedeutende Ereignisse. Am 9. Februar 2026, um 12:50 Uhr, wurde ein tödlicher Verkehrsunfall auf der S4 zwischen Delitzsch und Mocherwitz gemeldet. Ein 71-jähriger Mann starb am Unfallort, nachdem ein 52-jähriger BMW-Fahrer, aus bisher ungeklärter Ursache, in den Gegenverkehr geriet und frontal mit dem VW Passat des älteren Mannes zusammenstieß. Der Fahrer des BMW wurde schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der Sachschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt, während die Verkehrspolizei bereits Ermittlungen eingeleitet hat.

Ebenfalls am 9. Februar, um 11:05 Uhr, konnten Bürger in Leipzig (Schönefeld-Ost) einen flüchtigen Tatverdächtigen stellen, der zuvor mehrere Flaschen Alkohol aus einem Geschäft entwendet hatte. Der 42-jährige Mann wurde jedoch von den Verfolgern nicht körperlich verletzt, als sie mit Kieselsteinen und einer Flasche warfen, um ihn aufzuhalten. Die Polizei traf kurz nach dem Notruf ein, und der Verdächtige wurde nach den strafprozessualen Maßnahmen entlassen, während die Ermittlungen wegen räuberischen Diebstahls weiterlaufen.

Auch im gleichen Zeitraum verursachte ein alkoholisierter 39-jähriger Autofahrer aus der Ukraine in Rackwitz einen Verkehrsunfall, als er beim Einfahren in einen Kreisverkehr einen Mercedesfahrer übersah. Bei der Überprüfung wurde ein Promillewert von etwa 1,6 festgestellt. Der Fahrer musste mit Blutentnahme und sicherstellt Führerschein rechnen, und das verursachte Sachschaden betrug etwa 7.000 Euro. Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wurden ebenfalls eingeleitet.

In einem weiteren Vorfall kam es am 9. Februar gegen 18:10 Uhr in Leipzig (Leutzsch) zu einem Auffahrunfall. Ein 35-jähriger Fahrer hielt an einer roten Ampel, als eine 46-jährige Fahrerin auf sein Fahrzeug auffuhr. Der 35-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht, während die 46-Jährige leichte Verletzungen erlitt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit, und der Sachschaden wurde auf etwa 15.000 Euro geschätzt. Die Georg-Schwarz-Straße musste für etwa zwei Stunden gesperrt werden, während der Verkehrsunfalldienst die Ermittlungen übernahm.

Die Vorfälle der letzten Tage verdeutlichen die Herausforderungen, mit denen die Behörden in Leipzig konfrontiert sind, und die anhaltenden Bemühungen, die Sicherheit in der Stadt zu gewährleisten.

Für mehr Informationen zu den Vorfällen in Leipzig und Umgebung, besuchen Sie bitte Blaulicht-Ticker sowie Medienservice Sachsen.