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In Leipzig steht eine Verbesserung der Schwimminfrastruktur bevor. Aktuell bestehen in der Stadt neun städtische Schwimmbäder, die auch im Winter geöffnet sind. Ein zentrales Projekt ist die Eröffnung der neuen Schwimmhalle am Rabet, die im Frühjahr 2025 fertiggestellt wird und die dringend benötigte Kapazitäten schaffen soll. Diese Maßnahme wurde von der Stadt ins Leben gerufen, um den gestiegenen Anforderungen an Schwimmangebote gerecht zu werden und um die stark frequentierten Anlagen zu entlasten. Die Schwimmhalle wird eine Vielzahl von Funktionen bieten und ist daher von großer Bedeutung für die Schwimmausbildung.LVZ berichtet.

Das neue Sportbad am Rabet wird eine moderne Ausstattung bieten. Es wird drei Becken für unterschiedliche Schwimmaktivitäten geben und die Einrichtung ist behindertengerecht, mit einem Poollift und entsprechenden Sanitäranlagen ausgestattet. Zudem stehen 100 Plätze für Zuschauer zur Verfügung, was auch die Ausrichtung von Wettkämpfen ermöglicht. Die Bauweise nach Passivhausstandard zeigt das Engagement der Stadt für Nachhaltigkeit.

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Ausstattung und Preise der Leipziger Schwimmbäder

Zu den bestehenden Schwimmbädern in Leipzig gehören:

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  • Grünauer Welle: 25 Meter Becken, Flachwasser- und Kinderplanschbecken, Whirlpool, Sauna. Preise: 7,40 Euro für drei Stunden. Öffnungszeiten: Di & Do 12-22 Uhr, Mi 7-22 Uhr, Fr 12-15 Uhr, Sa & So 10-20 Uhr.
  • Sportbad an der Elster: Größte Schwimmhalle, 50 Meter Bahnen. Preise: 6,10 Euro für zwei Stunden. Öffnungszeiten: Mo & Di 6:30-8 Uhr, Mi 15-22 Uhr.
  • Schwimmhalle Leipzig Mitte: 25 Meter Schwimmerbecken. Preise: 5,50 Euro, ermäßigt 4,30 Euro. Öffnungszeiten: Di 6:30-8 Uhr, 16-22 Uhr.
  • Schwimmhalle Leipzig Nord: 25 Meter Becken. Preise: 5 Euro. Öffnungszeiten: Mo-Do 16-22 Uhr, Sa 8-16 Uhr.

Die neuen Öffnungszeiten durch die Erweiterung der Wasserflächen werden ebenfalls positiv bewertet. In der Schwimmhalle Nord wird das öffentliche Baden um zwei Stunden pro Woche verlängert, während die Schwimmhalle Südost um drei Stunden mehr verfügbar sein wird.Leipzig.de ergänzt.

Die Bäderkrise in Deutschland

Der „Deutsche Schwimmbadplan“, der von der Bäderallianz Deutschland vorgestellt wurde, zeigt, dass der Bedarf an neuen und sanierten Bädern auf nationaler Ebene groß ist. Rund die Hälfte der öffentlichen Schwimmbäder in Deutschland sind sanierungsbedürftig. Ziel ist es, dass Kinder spätestens beim Verlassen der Grundschule sicher schwimmen können. Eine Umstellung der Bäderinfrastruktur wird als Schlüssel zur Lösung der Bäderkrise angesehen. Diese fordert unter anderem eine langfristige Finanzierung von jährlich einer Milliarde Euro über 12 Jahre.Swim.de berichtet.

Die Stadt Leipzig geht mit dem Neubau am Rabet voran, um der Bäderkrise entgegenzuwirken und um ein zeitgemäßes Angebot für die Bürger zu schaffen. Mit dieser Infrastruktur wird die Stadt nicht nur dem Sport, sondern auch der Sicherheit und Gesundheit der Bevölkerung gerecht. Die Schwimmhalle kann eine wichtige Rolle im kommunalen Bildungs- und Sportkonzept spielen.