Roboterchirurgie am UKL: Sicherheit für die Kleinsten verbessern!

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Am Welttag der Patientensicherheit stellt das Universitätsklinikum Leipzig sein roboterassistiertes Zentrum vor, das Kinderchirurgie revolutioniert.

Am Welttag der Patientensicherheit stellt das Universitätsklinikum Leipzig sein roboterassistiertes Zentrum vor, das Kinderchirurgie revolutioniert.
Am Welttag der Patientensicherheit stellt das Universitätsklinikum Leipzig sein roboterassistiertes Zentrum vor, das Kinderchirurgie revolutioniert.

Roboterchirurgie am UKL: Sicherheit für die Kleinsten verbessern!

Am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) wird am Welttag der Patientensicherheit auf die besondere Sicherheit von Kindern fokussiert. Dieser Tag, der seit 2019 gefeiert wird, hat in diesem Jahr das Motto „Safe care for every newborn and every child“. Laut leipziginfo.de hat das UKL in den letzten vier Jahren über 140 roboterassistierte Eingriffe durchgeführt und sich damit eine Spitzenstellung in der Kinderchirurgie in Deutschland erarbeitet.

Im Robotischen Zentrum des UKL kommen derzeit drei „da Vinci“-Operationssysteme zum Einsatz. Diese Technologien, die seit 2021 in der Kinder-Urologie und bei viszeralchirurgischen rekonstruktiven Eingriffen Anwendung finden, ermöglichen eine millimetergenaue Bewegung und eine hochauflösende dreidimensionale Sicht auf das Operationsfeld. Diese präzise Technik sorgt nicht nur für eine schonendere Bearbeitung von Gewebe, sondern führt auch zu selteneren Komplikationen und schnelleren Genesungszeiten für die kleinen Patienten.

Technologische Innovationen in der Chirurgie

Das „da Vinci Xi®“-System, das im UKL verwendet wird, beinhaltet eine Operationseinheit, eine Bedienkonsole und einen Videoturm. Bei den Eingriffen sitzt der Chirurg an einer Steuerungskonsole, die einige Meter vom Patienten entfernt ist. Diese Konsole bietet eine dreidimensionale Sicht, die das Operationsfeld bis zu zehnfach vergrößert. So können kleinste Gewebestrukturen, die für das menschliche Auge unsichtbar sind, genau erkannt werden. Der Chirurg steuert den Roboter mit einem Joystick und Fußpedalen, wobei der Roboter als verlängerter Arm dient und keine eigenständigen Bewegungen ausführt, wie auf sfh-muenster.de ergänzt wird.

Die Roboterarme, die an der patientenorientierten Operationseinheit befestigt sind, bestehen aus einer Kamera und vier Greifarmen, die mit speziellen Instrumenten ausgestattet sind. Diese Greifarme sind kleiner und beweglicher als menschliche Hände und ermöglichen die präzise Durchführung von Eingriffen auch in sehr engen Räumen und feinen Gewebestrukturen. Zusätzlich sorgt ein Videowagen mit einem großen HD-Display dafür, dass die Live-Bilder der Operation effektiv zwischen der Arztkonsole und den Roboterarmen übermittelt werden.

Erfolgreiche Eingriffe bei kleinen Patienten

Ein bemerkenswertes Beispiel für den Erfolg dieser Technologie ist der jüngste Patient, der nur 13 Monate alt und fünf Kilogramm schwer war. Diese roboterassistierte Technik hat die Sicherheit der Operationen im kindlichen Bauchraum erheblich verbessert. Das im Jahr 2021 etablierte „Zentrum für roboterassistierte und navigierte Chirurgie“ am UKL hat zum Ziel, die Patientensicherheit zu garantieren und die medizinische Versorgung durch technologische Innovation zu verbessern.

Insgesamt wird deutlich, dass das UKL mit seiner fortschrittlichen roboterassistierten Chirurgie einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit und Genesung von Kindern leistet, was anlässlich des Welttages der Patientensicherheit besonders gewürdigt wird.