Am Montag, den 16. Februar 2026, wird in Leipzig verstärkt gegen Geschwindigkeitsüberschreitungen kontrolliert. Laut news.de gibt es heute zwei mobile Blitzerstandorte in der Stadt. Die Geschwindigkeitskontrollen sind Teil eines kontinuierlichen Programms, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Die beiden aktuellen Blitzer in Leipzig befinden sich in der Holzhäuser Straße (PLZ 04299, Südost, Stötteritz) und in der Karl-Tauchnitz-Straße (PLZ 04107, Mitte, Zentrum-Süd). Während in der Holzhäuser Straße in einer Zone mit v km/h geblitzt wird, finden in der Karl-Tauchnitz-Straße Geschwindigkeitsmessungen in einer 30 km/h-Zone statt. Die ersten Meldungen über die Blitzereinsatz wurden um 10:39 Uhr und 11:23 Uhr bekanntgegeben.
Der wachsende Einsatz von Blitzern
Die Zahl der fest installierten und mobilen Blitzer in Deutschland nimmt stetig zu. derbussgeldkatalog.de berichtet, dass es mittlerweile über 4.500 stationäre Blitzer und mehrere tausend mobile Blitzer gibt, die täglich im Einsatz sind, um Geschwindigkeitsgrenzen besser zu überwachen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf Unfallschwerpunkten, insbesondere in der Nähe von Schulen und Kindergärten, wo über 250 stationäre Blitzer speziell eingerichtet sind.
In Sachsen sind rund 730 mobile Messstellen aktiv, die sowohl von der Polizei als auch von kommunalen Behörden verwendet werden. Im Jahr 2024 wurden in Dresden allein 42.371 Verkehrssünder von mobilen Blitzern erfasst. Die Gesetzeslage sieht vor, dass bei Geschwindigkeitsüberschreitungen zügig Bußgeldverfahren eingeleitet werden können, wobei ein Einspruch innerhalb von 14 Tagen möglich ist.
Einblicke in die Verkehrskontrolle
Die Kontrollstatistiken zum Verkehr werden jährlich erfasst und veröffentlicht. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung plant ab 2024 eine Überarbeitung der Darstellung dieser Daten. Ziel ist es, eine umfassendere und differenziertere Analyse der Verkehrskontrollen bereitzustellen. Insbesondere sollen technische Neuerungen, wie sensorische Kontrollen, integriert werden. Eine klare Unterscheidung zwischen technikgestützten und manuellen Verkehrskontrollen wird dabei angestrebt.
Die Ergebnisse dieser Kontrollen werden in Zukunft auch detaillierter nach regionsfremden und -ansässigen Zulassungen der Fahrzeuge präsentiert. Dies ermöglicht eine tiefere Einsicht in das Fahrverhalten im urbanen Raum, besonders in Städten wie Leipzig, Dresden oder Chemnitz, die eine hohe Dichte an Blitzern aufweisen.