In Leipzig ist heute, am 26.02.2026, mit verstärkten Radarkontrollen zu rechnen. Die Stadtverwaltung hat an drei Standorten mobile Blitzer eingerichtet, die Verkehrsteilnehmer auf mögliche Geschwindigkeitsüberschreitungen aufmerksam machen. Diese Maßnahmen sind Teil der städtischen Initiative zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Die aktuelle Gefahrenlage im Straßenverkehr kann sich schnell ändern, was häufigere Anpassungen der Radarkontrollen erforderlich macht, um potenzielle Verstöße aufzudecken und Unfälle zu vermeiden, wie news.de berichtet.

Die heutigen Blitzstandorte sind:

  • Semmelweisstraße (PLZ 04103, Mitte, Zentrum-Südost, Thonberg): mobile Radarfalle seit 07:15 Uhr, Tempolimit 50 km/h.
  • Prinz-Eugen-Straße (PLZ 04277, Süd, Connewitz): Blitzer seit 06:59 Uhr, Tempolimit 30 km/h.
  • Dorfstraße (PLZ 04319, Ost): Blitzer in 30 km/h-Zone, gemeldet um 06:52 Uhr, bestätigt um 07:43 Uhr.

Die Notwendigkeit von Geschwindigkeitskontrollen

Geschwindigkeitsüberschreitungen stellen eine der häufigsten Ursachen für Verkehrsunfälle dar. In der Statistik des Bundes besteht ein klarer Zusammenhang zwischen überhöhter Geschwindigkeit und der Schwere von Verkehrsunfällen. Die Kontrollen zielen darauf ab, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und den Autofahrern bewusst zu machen, dass ihre Geschwindigkeit tödliche Folgen haben kann. destatis.de weist darauf hin, dass solche Daten eine wichtige Grundlage für Maßnahmen in der Verkehrsbildung und -sicherheit darstellen.

Die Verkehrsteilnehmer werden eindringlich dazu aufgefordert, die Höchstgeschwindigkeit einzuhalten und Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer zu nehmen. Bußgelder für Geschwindigkeitsübertretungen können schnell hohe Beträge erreichen, insbesondere bei Überschreitungen von mehr als 25 km/h. Der Bußgeldkatalog für innerorts sieht beispielsweise folgende Strafen vor:

Überschreitung (km/h) Bußgeld (€)
bis 10 30
11 – 15 50
16 – 20 70
21 – 25 115
26 – 30 180 (1 Monat Fahrverbot bei erneutem Verstoß)
31 – 40 260 (1 Monat Fahrverbot)
41 – 50 400 (1 Monat Fahrverbot)
51 – 60 560 (2 Monate Fahrverbot)
61 – 70 700 (3 Monate Fahrverbot)
über 70 800 (3 Monate Fahrverbot)

Diese Maßnahmen sind nicht nur eine Frage der Ordnung, sondern dienen auch dem Schutz aller Verkehrsteilnehmer.