Am 23. Dezember 2025 ereignete sich in der Humboldtstraße in Leipzig ein erschreckender Vorfall, als zwei Unbekannte in die Wohnung eines 28-jährigen Mannes eindrangen. Die Täter gaben sich als Handwerker aus und behaupteten, ein Wasserleck reparieren zu müssen. Der Geschädigte ließ die beiden Männer herein, doch was folgte, war alles andere als eine harmlose Reparatur.

Um 08:15 Uhr wurde der 28-Jährige von einem der Täter brutal in die Badewanne gedrängt und gefesselt. Der zweite Täter durchsuchte währenddessen die Wohnung nach Bargeld. Laut tag24.de flüchteten die beiden Männer schlussendlich mit einem oberen vierstelligen Bargeldbetrag, während der Geschädigte nur leichte Verletzungen erlitt, jedoch wegen des Übergriffs psychisch stark belastet ist.

Hilfsbereite Nachbarn

Eine Nachbarin hörte während des Übergriffs ungewöhnliche Geräusche und öffnete mit einem Ersatzschlüssel die Tür, um nach dem Rechten zu sehen. Ihr Eingreifen könnte den Übeltätern die Flucht erschwert haben, da diese anschließend in unbekannte Richtung entkamen. Die Polizei ermittelt nun wegen schweren Raubes und sucht nach weiteren Zeugen, die möglicherweise etwas beobachtet haben.

Die beiden Täter werden von der Polizei wie folgt beschrieben: Beide sind etwa 25 Jahre alt, wobei einer zwischen 1,80 und 1,95 Meter groß ist und eine kräftige Statur hat, und der andere eine Größe von circa 1,75 bis 1,80 Meter bei schlanker Statur aufweist. Beide trugen schwarze Kleidung; einer hatte einen dunkelbraunen Vollbart und einen Werkzeugkoffer dabei, während der andere, laut blaulicht-ticker.de, mit einem schwarzen Pullover und Arbeitshose ausgestattet war.

Die Ermittler der Kriminalpolizei in Leipzig bitten alle, die Hinweise zu den Tätern oder dem Vorfall geben können, sich unter der Telefonnummer 0341/96646666 zu melden. Gesucht wird eine rasche Aufklärung dieses Verbrechens, um die Sicherheit der Bürger in Leipzig zu gewährleisten.