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In Leipzig werden am 1. April 2026 die Geschwindigkeitskontrollen fortgesetzt. Die Polizei überwacht den Straßenverkehr kontinuierlich und führt dabei sowohl stationäre als auch mobile Geschwindigkeitsmessungen durch. In der Stadt sind aktuell insgesamt sechs Standorte für Geschwindigkeitsmessungen eingerichtet, wie news.de berichtet.

Die Standorte, an denen am Abend des 31. März 2026 gemessen wurde, sind vielfältig. Sie umfassen unter anderem:

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  • Roscherstraße (04105 Mitte, Zentrum-Nord) mit einer Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h, gemeldet um 20:39 Uhr.
  • Max-Liebermann-Straße (04159 Nordwest, Möckern) ebenfalls mit 50 km/h, gemeldet um 18:02 Uhr.
  • Friedrich-Ebert-Straße (04109 Mitte, Zentrum-West) mit 50 km/h, gemeldet um 20:16 Uhr.
  • Mockauer Straße (04357 Nordost, Mockau-Süd), 50 km/h, gemeldet um 20:14 Uhr.
  • Olbrichtstraße (04157 Nordwest, Möckern) mit 50 km/h, gemeldet um 19:42 Uhr.
  • Schönauer Ring (04205 West, Schönau), mit einer Tempolimit von 30 km/h, gemeldet um 12:05 Uhr.

Toleranzabzüge und messgenaue Kontrollen

Die genauen Messergebnisse sind entscheidend, da es beim Einsatz mobiler Blitzer Toleranzabzüge gibt. Bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h erfolgt ein Abzug von 3 km/h vom Messwert, während bei Übertragungen über 100 km/h ein Abzug von 3 Prozent gilt. Es sollte beachtet werden, dass einige Blitzermodelle eine geringere Genauigkeit aufweisen und somit höhere Sicherheitsabschläge zur Folge haben können, wie derbussgeldkatalog.de feststellt.

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In Deutschland steigen die Anzahl der fest installierten und mobilen Blitzern ständig an, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Über 4.500 stationäre Blitzer sowie mehrere tausend mobile Blitzer sind täglich im Einsatz. Dies gilt auch für Sachsen, wo mehr als 250 feste Blitzanlagen an Unfallschwerpunkten, Tempo-30-Zonen sowie in der Nähe von Schulen und Kindergärten installiert sind. Insbesondere in urbanen Gebieten, wie Leipzig, findet sich eine hohe Konzentration dieser Einrichtungen.

Überwachung und Bußgeldverfahren

Die Bußgeldstelle leitet beim Verstoß gegen die Geschwindigkeitsregelungen ein Bußgeldverfahren ein und versendet die Bescheide. Es besteht die Möglichkeit, innerhalb von 14 Tagen Einspruch zu erheben. Eine Anhörung des Betroffenen geht normalerweise der Zustellung des Bußgeldbescheides voraus, sodass eine rechtliche Vertretung in solchen Fällen empfohlen wird. In Sachsen gibt es über 730 mobile Messstellen, die regelmäßig von Polizei und kommunalen Behörden genutzt werden, um Verkehrsvergehen aufzudecken.

Eine Studie zeigt zudem, dass 56% der Bußgeldbescheide fehlerhaft sind, was die Notwendigkeit unterstreicht, sich im Zweifelsfall gegen die erhobenen Vorwürfe zu wehren. Für die zuständige Verkehrsüberwachung sind neben der Polizei auch Kommunalordnungsämter verantwortlich, wodurch regionale Unterschiede in der Verteilung der Blitzgeräte entstehen können.

Die Bemühungen um die Verkehrssicherheit, zusammen mit der Überwachung durch modernisierte Blitztechnik, sollen dazu beitragen, die Unfallzahlen im Straßenverkehr nachhaltig zu senken und gefährliche Fahrverhalten effektiv zu ahnden.