Am 7. Februar 2026 sind in Leipzig mobile Radarkontrollen eingerichtet. An zwei Standorten wird die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmer überwacht. Diese Maßnahmen dienen der Verkehrssicherheit und sollen Geschwindigkeitsübertretungen ahnden. Die Informationen zu den Blitzerstandorten sind jedoch ohne Gewähr und können sich jederzeit ändern, wie news.de berichtet.

Aktuell befindet sich ein Blitzer in der Menckestraße, PLZ 04155, Gohlis-Süd, einer 30 km/h-Zone. Dieser wurde um 17:52 Uhr gemeldet. Ein weiterer Standort ist der Stannebeinplatz in Schönefeld-Abtnaundorf, PLZ 04347, wo in einer 20 km/h-Zone um 17:51 Uhr gemessen wurde; diese Kontrolle wurde um 19:16 Uhr bestätigt. Der letzte Stand der Informationen zu den Blitzern wurde um 19:45 Uhr aktualisiert.

Rechtsgrundlagen der Radarkontrollen

Die mobilen Blitzer müssen zahlreiche Vorschriften und gesetzliche Vorgaben einhalten, um als Grundlage für Bußgeldbescheide zu dienen. Wichtige Aspekte dabei sind die Zulassung der Messgeräte, regelmäßige Eichungen sowie die Zuständigkeit der jeweiligen Behörden. Da die Geschwindigkeitsüberwachung Ländersache ist, können sich die Rechtsgrundlagen von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. Bei Verdacht auf unsachgemäße Messungen können Autofahrer innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt eines Bußgeldbescheids Einspruch einlegen, berichtet bussgeldkatalog.org.

Die mobile Radarkontrolle nutzt Technologien, die ähnlich wie stationäre Blitzer arbeiten. Diese Geräte messen die Geschwindigkeit der Fahrzeuge mithilfe von Radarstrahlen oder Lichtsignalen. Um eine präzise Geschwindigkeitsmessung zu gewährleisten, müssen die Geräte bestimmten Anforderungen genügen und jährlich geeicht werden, wie auch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) in ihren Zulassungsvorschriften festlegt.

Funktionsweise und Zielsetzung der Radarkontrollen

Die Verwendung von Radarfällen zur Geschwindigkeitsüberwachung hat in Deutschland eine lange Tradition. Seit 1959 kommen diese Kontrollen zum Einsatz, um Temposünder zu ahnden. Neben Bußgeldern können diese Verstöße auch Punkte in Flensburg oder sogar Fahrverbote nach sich ziehen. Ziel der Kontrolle ist es, das Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer zu verbessern und einen der häufigsten Gründe für Verkehrsunfälle zu bekämpfen, wie bussgeldkatalog.net erläutert.

Die Messung selbst erfolgt häufig mittels des Doppler-Effekts, wobei Geschwindigkeitsüberschreitungen durch die ausgesendeten elektromagnetischen Wellen erfasst werden. Bei einer Überschreitung wird ein Foto des Fahrzeugs gemacht. Zudem gibt es sowohl mobile als auch stationäre Radarfallen, wobei die mobilen Varianten flexibler eingesetzt werden können und somit zeitlich begrenzte Kontrollen ermöglichen.