RB Leipzig und Werder Bremen stehen in einem Spannungsfeld, wenn es um den möglichen Transfer von Trainer Ole Werner geht. Während RB Leipzig aktuell „zielführende“ Gespräche mit dem 37-jährigen Trainer führt, fordern die Bremer eine Ablösesumme, die als „exorbitant“ bezeichnet wird. Kernel dieses Transfers ist Werder Bremen, Werners ehemaliger Club, der eine Ablösesumme von rund sechs Millionen Euro verlangt, nachdem die ursprüngliche Forderung von neun Millionen Euro bereits reduziert wurde.
Die Verhandlungen sind bislang noch nicht konkretisiert worden, standen jedoch aufgrund der fortschreitenden Gespräche im Fokus. Werners Assistenztrainer, Patrick Kohlmann und Tom Chichon, sollen Teil des geplanten Ablösepakets sein, wobei Leipzig plant, insgesamt zwei bis drei Millionen Euro für das Trio auszugeben.
Verhandlungsstands und mögliche Alternativen
Laut Informationen von AbsolutFussball und Berichten von Sky Germany sowie Sport Bild könnte die Verpflichtung von Werner sogar scheitern. Falls Werder Bremen nicht entgegenkommt, prüft RB Leipzig alternative Trainer. Der Name eines spezifischen Trainers wird jedoch nicht genannt.
In den letzten Tagen wurde spekuliert, dass möglicherweise am Sonntag ein Durchbruch in den Verhandlungen erzielt werden könnte. Die Gespräche zwischen Clemens Fritz von Werder Bremen und RB-Geschäftsführer Marcel Schäfer könnten entscheidend sein. Fritz wird nach einem Charity-Spiel, bei dem er gemeinsam mit dem ehemaligen Leipzig-Coach Marco Rose spielt, den Kontakt zu Schäfer suchen.
RB Leipzigs Trainerposition und Jugendabteilung
Parallel zu den Verhandlungen um Werner hat RB Leipzig bereits David Wagner als neuen Leiter der Jugendabteilung verpflichtet. Wagner, der zuvor Trainer bei Huddersfield und Norwich City war, folgt auf Manuel Baum, der neun Tage zuvor entlassen wurde. Diese Personalie zeigt, dass Leipzig trotz der Unsicherheiten in der Trainerfrage bereits wichtige strukturelle Weichenstellungen vornimmt.
Jürgen Klopp hat zudem Interesse an einer Verpflichtung von Ole Werner bekundet, was die Situation für RB Leipzig zusätzlich verkompliziert. Die nächsten Tage dürften entscheidend sein für den Ausgang der Verhandlungen zwischen den Klubs.