Am Aschermittwoch lud die CSU Ochsenfurt im Pfarrsaal St. Thekla zu einem traditionellen Fischessen, das in diesem Jahr auch zur Vorstellung ihrer Kandidatinnen und Kandidaten für die bevorstehenden Stadtratswahlen genutzt wurde. Besonders im Fokus stand der Bürgermeisterkandidat Siggi Scheder, der im Mai 2025 einstimmig nominiert wurde. In seiner Ansprache betonte Scheder die Notwendigkeit, Ochsenfurt und die angrenzenden Ortsteile gemeinsam weiterzuentwickeln. Dabei stellte er auch die Relevanz der Kandidaten heraus, die einen breiten Querschnitt der Gesellschaft repräsentieren – von erfahrenen Kräften bis hin zu neuen Gesichtern wie Florian Schmidtchen.
Ein zentrales Thema der Veranstaltung war der Fortbestand des Kindergartens im Bärental. Die CSU sieht den Kindergarten als wichtigen Baustein für den sozialen Zusammenhalt in Ochsenfurt und setzt sich dafür ein, dass dieser erhalten bleibt, selbst wenn die Kirchenstiftung die Trägerschaft abgeben sollte. Scheder kündigte an, dass Ideen aus dem bestehenden Gemeindeentwicklungskonzept „Soziale Stadt“ im Bärental aufgegriffen und in Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern weiterentwickelt werden sollen. Sein Team möchte als Ansprechpartner direkt vor Ort präsent sein.
GemeindeEntwicklungsKonzept und Planungsansätze
Die CSU hat seit über 10 Jahren verschiedene Projekte im Rahmen des GemeindeEntwicklungsKonzepts (GEK) in den Ortsteilen umgesetzt. Die Strategie, diese Planungen bis zur Ausführungsreife zu bringen, wird als zielführend erachtet, um Förderungen zu erhalten. Ein Vorschlag von Siggi Scheder sieht vor, die GEK-Planungen in kleinere Teilmaßnahmen zu untergliedern, um diese besser mit dem finanziellen Rahmen der Stadt zu kombinieren.
Um den Einfluss der Bürgerplanung auf die Bürgernutzung zu sichern, sollen jährliche Teilumsetzungen der Projekte ermöglicht werden. Des Weiteren wird auf die bedeutende historische Altstadt von Ochsenfurt verwiesen, deren Attraktivität potenzielle Käufer aufgrund hoher Planungsunsicherheit und finanzieller Risiken häufig abschreckt. Um dem entgegenzuwirken, plant die CSU, schwierige Denkmäler zu erwerben und durch Einholung von Förderungen in Höhe von 80 % zu untersuchen.
Langfristige Ziele und Perspektiven
Das übergeordnete Ziel dieser Maßnahmen ist es, ein fundiertes Exposé zu erstellen. Damit sollen Immobilien kostensicher geplant und Nutzungskonzepte entwickelt werden, um die ideellen Werte der Altstadt zu steigern und neue Käufer anzuziehen. Scheder und sein Team sind überzeugt, dass diese Ansätze nicht nur zur Qualitätssteigerung der Lebens- und Wohnbedingungen beitragen, sondern auch das soziale Miteinander in Ochsenfurt stärken.
Die Unterstützung der Gemeinschaft wird als essenziell erachtet, um diese ehrgeizigen Ziele zu erreichen.