Am Donnerstag, den 19. Februar 2026, kam es in der Dresdner Südvorstadt zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein elfjähriges Kind leicht verletzt wurde. Der Vorfall ereignete sich um 09:50 Uhr an der Kreuzung zwischen der Strehlener Straße und der Andreas-Schubert-Straße. Laut diesachsen.de waren zwei Fahrzeuge involviert: ein Mercedes Vito und ein VW Touran. Die 34-jährige Fahrerin des Mercedes war auf der Andreas-Schubert-Straße in Richtung Lukasplatz unterwegs und überquerte dabei die Strehlener Straße, als es zur Kollision mit dem VW Touran kam, der von einem 49-jährigen Fahrer in Richtung Strehlener Platz gefahren wurde.
Nach dem Unfall wurden Rettungskräfte zur Unfallstelle gerufen, um das verletzte Kind zu versorgen. Das elfjährige Opfer hatte glücklicherweise nur leichte Verletzungen erlitten und erhielt ambulante Behandlung. Beide Fahrer blieben unverletzt. Der Sachschaden an den beiden Fahrzeugen wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen und die Unfallstelle abgesichert, während die beschädigten Fahrzeuge abgeschleppt wurden.
Statistische Hintergründe
<p Während solche Unfälle tragisch sind, zeichnen sich in Deutschland nach wie vor besorgniserregende Trends im Straßenverkehr ab. Laut einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes stieg die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Kinder unter 15 Jahren von 44 im Jahr 2023 auf 53 im Jahr 2024. Insgesamt verunglückten im vergangenen Jahr rund 27.260 Kinder in dieser Altersgruppe, was einen leichten Anstieg im Vergleich zu 2023 darstellt, als 27.240 Kinder betroffen waren.
Erstaunlicherweise kommt es besonders häufig zwischen 7 und 8 Uhr zu Unfällen, was meist mit dem Schulweg der Kinder zusammenhängt. In dieser Zeit wurden 13% der 21.870 verunglückten Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren registriert. Der Anteil der Unfälle mit Kindern im Straßenverkehr zeigt, dass 2024 35% der verletzten Kinder mit dem Auto verunglückten, gefolgt von 33% auf dem Fahrrad und 21% zu Fuß.
Fazit: Sicherheit im Straßenverkehr
Der Unfall in Dresden erinnert einmal mehr an die Wichtigkeit von Verkehrssicherheit, insbesondere für Kinder. Eltern, Schulen und Verkehrsteilnehmer sind gleichermaßen gefordert, um gefährliche Situationen im Straßenverkehr zu vermeiden. Die steigenden Zahlen von verletzten und getöteten Kindern im Straßenverkehr sind alarmierend und erfordern besondere Aufmerksamkeit und Präventionsmaßnahmen.
Weitere Informationen zu Verkehrsunfällen in der Region sind auch auf tag24.de erhältlich.