In den letzten Tagen häuften sich die Einbrüche und Einbruchsversuche in Dresden, was nicht nur die Betroffenen vor Ort, sondern auch die Polizei in Alarmbereitschaft versetzt. So wurden in der Zeit von Samstag, dem 7. März, bis Montag, dem 9. März 2026, zwei Geschäfte im Stadtgebiet angegriffen. Im Stadtteil Kleinpestitz/Südvorstadt wurde die Eingangstür eines Geschäfts an der Cämmerswalder Straße aufgehebelt, wodurch ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro entstand. Ein weiterer Einbruchsversuch in der Schnorrstraße blieb erfolglos; dort konnte die Tür zwar beschädigt, jedoch kein Zugang zu den Räumen erlangt werden, was erneut einen Sachschaden von etwa 1.000 Euro hinterließ, wie Blaulicht-Ticker berichtet.
Doch nicht nur in Kleinpestitz/Südvorstadt kam es zu kriminellen Vorfällen. Auch im Stadtteil Striesen wurden in der Zeit zwischen Donnerstagnachmittag und Sonntagmorgen Einbrecher aktiv. Hierbei wurde eine Bürotür beschädigt, um Zugang zu erhalten. Die Beute bestand aus lediglich Briefmarken im Wert von etwa zehn Euro, während der angerichtete Sachschaden rund 500 Euro betrug, wie t-online.de berichtet.
Ein Überblick über die Kriminalität in Dresden
Die jüngsten Einbrüche werfen einen Schatten auf die allgemeine Kriminalitätslage in Dresden. Laut der aktuellen Kriminalstatistik ist die Gesamtkriminalität in Dresden im Jahr 2024 leicht zurückgegangen, es wurden 47.305 Straftaten erfasst – 134 weniger als im Vorjahr. Dennoch machen Diebstähle den größten Anteil dieser Straftaten aus. Insgesamt wurden 20.078 Diebstahlsdelikte erfasst, was einen Rückgang von knapp 400 im Vergleich zu 2023 bedeutet. Besonders häufig findet der Diebstahl in Geschäften und Kiosken statt, wo 5.513 Fälle dokumentiert wurden, wie DNN berichtet.
Beeindruckend ist jedoch der Anstieg der gestohlenen Autos, der von 1.869 Fällen im Jahr 2023 auf 2.064 im Jahr 2024 gestiegen ist. Dies markiert einen Anstieg von 9,5 Prozent und gibt der Polizei und der Stadtverwaltung Anlass zur Sorge. Die Aufklärungsquote bleibt nahezu konstant, bei 52,7 Prozent. Polizeipräsident Lutz Rodig hat betont, dass Gewaltdelikte im öffentlichen Raum auch das Sicherheitsgefühl der Bürger beeinflussen. In diesem Zusammenhang wurde auch angekündigt, dass ab Mai 2024 eine Citywache in der Innenstadt zur Erhöhung der Sicherheit beitragen soll.
Die aktuellen Einbrüche verdeutlichen, dass trotz eines allgemeinen Rückgangs der Kriminalität, spezifische Delikte wie Einbrüche weiterhin ein ernstes Problem darstellen. Daher bleibt es für die Polizei eine Herausforderung, sowohl präventiv als auch reaktiv gegen solche Straftaten vorzugehen.