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Ab Juni 2026 wird in Dresden der Bau eines nächsten Abschnitts der Campuslinie zwischen Löbtau und der Südvorstadt beginnen. Dieses bedeutende Straßenbahnprojekt, das eine Investition von 324 Millionen Euro umfasst, soll die überfüllte Buslinie 61 entlasten und gleichzeitig die Verkehrsinfrastruktur der Stadt verbessern. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis 2030 andauern und bringen für Anwohner erhebliche Veränderungen mit sich, darunter Lärm, Umleitungen und eine angespannte Parkplatzsituation. Von den gesamten 1,7 Kilometern des neuen Abschnitts werden nicht nur neue Gleise und Haltestellen errichtet, sondern auch die Nossener Brücke wird parallel erneuert, was zusätzliche Verkehrsbeeinträchtigungen mit sich bringen wird.Tag24 berichtet, dass während der Bauzeit der Verkehr in beide Richtungen, jedoch meist nur zweispurig, laufen wird.

Die geplante Bauzeit ist ehrgeizig, da die Abbrucharbeiten bis Ende 2026 dauern und der eigentliche Ausbau der nördlichen Straßenhälfte sowie des nördlichen Brückenteils von Januar 2027 bis Mai 2028 erfolgen soll. Bis März 2030 sind dann die südliche Straßenseite und die Straßenbahnbrücken an der Reihe. Nach der Fertigstellung wird die Nossener Brücke Mitte 2031 für den Verkehr wieder freigegeben sein. Anwohner haben bereits Bedenken zum Lärm und zur Erreichbarkeit ihrer Grundstücke geäußert, worauf Stadtvertreter hinweisen, dass der Zugang zu Wohnhäusern und Geschäften während der gesamten Bauzeit gewährleistet bleibt.

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Informationsveranstaltungen und Ausblick

Um die Bürger besser über das Projekt und die anstehenden Arbeiten zu informieren, veranstaltet die Stadt zwei Informationsabende. Die Veranstaltung für Anwohner findet am 24. März 2026 um 18 Uhr im Gerhart-Potthoff-Bau der TU Dresden statt, während Gewerbetreibende am 31. März 2026 zur gleichen Zeit eingeladen sind. Die Anmeldung ist bis zum Veranstaltungstag online möglich, zudem wird der Livestream der ersten Veranstaltung ohne Anmeldung zugänglich sein.Dresden.de unterstützt die Bürgerbeteiligung und das öffentliche Interesse in diesem großen Städtbauprojekt.

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Die Campuslinie ist Teil der nationalen städtebaulichen Projekte, die durch das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ gefördert werden. Dieses Programm, das seit 2014 besteht, hat das Ziel, innovative und qualitativ hochwertige städtebauliche Vorhaben zu unterstützen. Durch die Förderung werden wertvolle Impulse für die Entwicklung von Bildungs- und Kulturstätten sowie die Aufwertung öffentlicher Räume gesetzt.BMWSB zeigt auf, wie solche Projekte nicht nur bauliche, sondern auch soziale Aspekte berücksichtigen und damit zur Verbesserung der Lebensqualität in Städten beitragen.