Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat sich kürzlich in der Dresdner Südvorstadt niedergelassen und dort Büroflächen von rund 1.610 m² gemietet. Der Mietbeginn wurde auf Januar 2026 festgelegt, das Mietverhältnis läuft bis zum 31. Januar 2031. Vermieter ist die DIV Grundbesitzanlage Nr. 27 Dresden Feldschlößchen GmbH & Co. KG, während die Beate Protze Immobilien GmbH als Vermittlerin auftritt. Die neuen Büros befinden sich in der Budapester Straße 30 und erstrecken sich über die 5., 6. und 7. Etage eines modernen Gebäudes, das auch eine Kantine sowie eine Tiefgarage umfasst, um den Ansprüchen der Mitarbeiter gerecht zu werden. Die Lage ist umgeben von weiteren Büro- und Verwaltungsgebäuden, was eine gute Anbindung an die Infrastruktur der Stadt verspricht. Laut Konii wird dieses neue Mietverhältnis als ein wichtiger Schritt für die BImA gewertet.
Zusätzlich hat die BImA einen weiteren Vertrag über das Geschäftsgebäude an der Cossebauder Straße 18-20 unterzeichnet. Dort mietet die Behörde eine Fläche von ca. 7.000 Quadratmetern für mindestens elf Jahre. Diese Immobilie wird ebenfalls durch Beate Protze Immobilien GmbH vermittelt. Die BImA wird das gesamte Objekt einschließlich Parkplätzen und Lagerflächen übernehmen. Ein Teil der angebotenen Flächen wird modernisiert, um den Anforderungen des neuen Nutzers gerecht zu werden. Die Zentrale der BImA befindet sich zwar in Bonn, doch ihre Präsenz in Dresden zeigt die wachsende Bedeutung der Stadt als Standort für Bundesbehörden, die sich, wie die BImA, als zentrale Immobilienverwalterin positionieren.
Die Rolle der BImA
Die BImA wurde am 1. Januar 2005 gegründet und spielt eine entscheidende Rolle im Immobilienmanagement des Bundes. Sie verwaltet über 19.000 eigene Liegenschaften und besitzt rund 453.000 Hektar Grundstücksfläche sowie mehr als 38.000 Wohnungen. Rund 7.000 Beschäftigte arbeiten in der Zentrale und den neun Direktionen der BImA. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem das Einheitliche Liegenschaftsmanagement (ELM) für Bundesimmobilien, die energetische Sanierung von Dienstliegenschaften sowie die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum für Bundesbedienstete. Die Bundesfinanzministerium hebt hervor, dass die BImA sich auch aktiv um den Schutz der Umwelt und des Klimas kümmert.
Die BImA bietet zudem Liegenschaftsservice für NATO-Gaststreitkräfte an und übernimmt die Regulierung von durch diese verursachten Schäden. Diese Services verdeutlichen die weitreichenden Funktionen der BImA als zentrale Anlaufstelle für Immobilienthemen des Bundes. Ein neues Kapitel wird nun in Dresden aufgeschlagen, wo die Behörde nicht nur Büros mietet, sondern auch langfristige Investorentätigkeiten in der Region übernimmt. Dieser Schritt zeigt, wie wichtig die Verwaltung von Immobilien für die Infrastruktur und den öffentlichen Dienst in Deutschland ist.