Wahrenberg: Störche fliegen ab – 40 Jungvögel zeigen stabile Population!

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In Wahrenberg, einem Storchendorf, sind 40 junge Störche geschlüpft. Gesundheitsbedingter Wechsel in der Pflege sorgt für stabile Population.

In Wahrenberg, einem Storchendorf, sind 40 junge Störche geschlüpft. Gesundheitsbedingter Wechsel in der Pflege sorgt für stabile Population.
In Wahrenberg, einem Storchendorf, sind 40 junge Störche geschlüpft. Gesundheitsbedingter Wechsel in der Pflege sorgt für stabile Population.

Wahrenberg: Störche fliegen ab – 40 Jungvögel zeigen stabile Population!

In Wahrenberg, einem kleinen Storchendorf in Sachsen-Anhalt, bereiten sich die Störche auf ihren Abflug in wärmere Gefilde vor. Der „Storchenvater“ Werner Mohr hat die Verantwortung für die gefiederten Bewohner aus gesundheitlichen Gründen an Jan-Herbert Damm übergeben, der nun die Betreuung übernommen hat. Im Jahr 2025 konnten insgesamt 40 junge Störche gezählt werden, was eine stabile Population darstellt. Von 21 belegten Horsten erlebten 17 einen Bruterfolg, was die anhaltende Beliebtheit der Störche in der Region unterstreicht. AZ Online berichtet, dass die Trockenheit im Frühjahr eine Herausforderung für die Altvögel darstellte, da diese zögerlich Eier legten, was auf die erschwerte Nahrungssuche zurückzuführen war.

Glücklicherweise brachte der spätere Regen eine Verbesserung der Nahrungssituation für die Störche. Diese Tiere sind Fleischfresser und ernähren sich von einer Vielzahl von Nahrungsquellen, darunter Kleinsäuger, Amphibien, Reptilien, Insekten, Fischen und Regenwürmern. Umso wichtiger sind die in der Umgebung geschaffenen Feuchtbiotope, die die Nahrungsversorgung signifikant unterstützen. An jedem Horst wird zudem das Verhalten der Störche dokumentiert, sodass Besucher Informationen über das Jahr, die Ankunft, den Abflug und die Anzahl der geschlüpften Jungvögel nachlesen können.

Herausforderungen durch Trockenheit in anderen Storchendörfern

Im Europäischen Storchendorf Rühstädt, welches sich in der Prignitz befindet, zeigt sich hingegen ein anderer Trend. Im Jahr 2024 ist die Zahl der geschlüpften Jungstörche auf 30 gesunken, nachdem im Vorjahr 50 Jungstörche gezählt worden waren. Felix Wolf vom Nabu-Besucherzentrum erklärt, dass der Rückgang auf Futtermangel bei den Altstörchen zurückzuführen ist. Diese finden wegen harter und ausgedörrter Böden nicht genügend Nahrung, was sich negativ auf die Versorgung der Jungstörche auswirkt. Viele Altstörche haben aus diesem Grund ihren Nachwuchs aus dem Horst geworfen, was die Herausforderungen für die Fortpflanzung noch verstärkt.RBB24 dokumentiert die Schwierigkeiten, die mit der anhaltenden Trockenheit verbunden sind, und betont, dass dies zu einer schwierigen Nahrungssuche führt.

Rühstädt hat eine besonders hohe Dichte an Störchen, die auf die günstigen Lebensbedingungen in den Elb- und Havelauen zurückzuführen sind. Jährlich brüten hier zwischen 30 und 40 Storchenpaare, mit höheren Zahlen in manchen Jahren. Das Dorf erhielt 1996 den Titel „Europäisches Storchendorf“ und gilt als das storchenreichste Dorf Deutschlands. Die positive Entwicklung der Storchenpopulation in Wahrenberg hebt sich somit deutlich von den gegenwärtigen Herausforderungen in Rühstädt ab.