Am heutigen 9. Februar 2026 wird in Seehausen, einem Ort im Kreis Stendal in Sachsen-Anhalt, verstärkt auf Geschwindigkeitsübertretungen geachtet. Laut aktuellen Berichten von News.de sind heute gleich zwei mobile Radarfallen im Einsatz.

Die erste Kontrolle wurde um 08:59 Uhr an der B189 mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h festgestellt. Rund eine Stunde später, um 10:35 Uhr, wurde eine weitere mobile Radarfalle an denselben Standort gemeldet, diesmal mit einer Limitierung von nur 40 km/h. Die Daten über die Standorte der Blitzanlagen sind jedoch ohne Gewähr, was Autofahrer vor Überraschungen bei Geschwindigkeitskontrollen warnt.

Die Radarkontrollen spielen eine wesentliche Rolle in der Verkehrssicherheit. Die erste Radarmessung in Deutschland fand bereits 1957 statt, und seitdem sind zahlreiche Systeme zur Geschwindigkeitsüberwachung entwickelt worden. Aktuell berichten Quellen, dass in Deutschland etwa 4.400 festinstallierte Radarmessgeräte im Einsatz sind. Diese Geräte, sowohl mobil als auch stationär, nutzen den Doppler-Effekt, um die Geschwindigkeit von Fahrzeugen zu messen.

Funktionsweise und Toleranzabzüge

Bei der Messung wird die Geschwindigkeit durch die Veränderung des Abstands zwischen dem Radargerät und dem Fahrzeug ermittelt. Sollte ein Fahrzeug zu schnell fahren, wird ein Foto gemacht, um den Verstoß zu dokumentieren. Es gelten spezifische Toleranzabzüge: Bei Geschwindigkeiten bis 100 km/h liegt der Abzug bei 3 km/h, während bei höheren Geschwindigkeiten ein Abzug von 3% des gemessenen Wertes vorgenommen wird. Diese Informationen sind von Bedeutung, um den Autofahrern die Regeln verständlich zu machen und unterschiedliche Geschwindigkeitslagen zu berücksichtigen.

Ein weiterer Aspekt der Radarkontrollen, der immer wieder diskutiert wird, ist die Technik. Neuere Systeme wie Section Control messen die Durchschnittsgeschwindigkeit über einen bestimmten Abschnitt der Straße, was in Deutschland derzeit getestet wird. Hierbei gibt es jedoch Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes, da bei dieser Methode Fahrzeuge verdachtsunabhängig erfasst werden können. Der Zielsetzung dieser Maßnahmen bleibt jedoch unverändert: die Erhöhung der Verkehrssicherheit und die Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer.

Die Investitionen in die Radarfallen tragen dazu bei, dass die Einnahmen in die Infrastruktur und die Verkehrsüberwachung fließen. Dieser Beitrag zur Verkehrssicherung ist auch in Anbetracht der steigenden Verkehrsdichte unerlässlich.