Die Gemeinde Steffisburg steht vor der Wiederbelebung ihrer Bildungsinfrastruktur, insbesondere durch die umfassende Sanierung und den Ausbau der Schulanlage Schönau. Diese Maßnahme wird notwendig, um den erhöhten Raumbedarf an den Schulen zu decken und um die Anforderungen an moderne Lehrmethoden zu erfüllen. Die Schulanlage Schönau, bestehend aus den Gebäuden Schönau I (Baujahr 1959) und Schönau II (Baujahr 1970), befindet sich in einem veralteten Zustand. Dies stellte nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Chance für optimale Lernbedingungen dar, wie nau.ch berichtet.
Um den zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden, hat der Gemeinderat am 14. März 2025 einen Planungskredit in Höhe von 1,133 Millionen Franken bewilligt. Dieser Betrag dient der Finanzierung eines Studienauftrags, der am 24. Juni 2025 startet und darauf abzielt, eine möglichst vorteilhafte bauliche und organisatorische Lösung zu erarbeiten. Ab Juni wird dieses Projekt von drei Architektenteams bearbeitet, die die besten Möglichkeiten für anstehende Umbauten erkunden.
Optimierung der Infrastruktur
Der zentrale Fokus der Sanierungspläne liegt auf der Zusammenlegung der Oberstufenklassen an der Schulanlage Schönau, was organisatorische Vorteile und pädagogisches Potenzial bietet. Die Entscheidung, die Oberstufe an einem Standort zu bündeln, wurde bereits 2022 getroffen und zielt darauf ab, kurze Wege zwischen den Klassenräumen und besseren Austausch zwischen den Lehrkräften zu fördern. So wird ein modernes schulisches Umfeld geschaffen, das den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler gerecht wird, wie schulraum.steffisburg.ch erläutert.
Die Machbarkeitsstudie hat bestätigt, dass genügend Platz für 24 Klassenzimmer sowie Gruppen- und Fachräume am Standort Schönau realisiert werden kann. Der Umbau wird nicht nur die Qualität des Unterrichts verbessern, sondern auch die Sicherheitsstandards erhöhen, was für die Gemeinde mit 16.500 Einwohnern von großer Bedeutung ist. Alle geplanten Maßnahmen sollen keine Luxuslösungen darstellen, sondern vielmehr zukunftsfähige Lernräume schaffen, die für alle Schüler zugänglich sind.
Besonders im Außenbereich wird Wert auf eine naturnahe und barrierefreie Gestaltung gelegt, um das Wohlbefinden der Schüler zu fördern. Bis Ende 2025 soll der Studienauftrag abgeschlossen sein, und Anfang 2026 sind die Ergebnisse für die Öffentlichkeit vorgesehen. Damit wird Steffisburg einen wichtigen Schritt hin zu einer verbesserten Bildungslandschaft machen.
Durch die Umsetzung dieser Pläne wird die Schulanlage Schönau nicht nur fit für die Oberstufe, sondern auch zu einem zentralen Ort des Lernens und Miteinanders in der Gemeinde, und ein Zeichen für die zukunftsorientierte Schulraumplanung der Gemeinde Steffisburg.