In Schönau am Königssee fand kürzlich eine wichtige Veranstaltung zur Prävention von Trickbetrug statt. Die Organisatoren, darunter Thomas Vorberg vom Verein Generationen Füreinander Berchtesgadener Land und Birgit Gschoßmann, die Seniorenbeauftragte aus Ramsau, haben sich zum Ziel gesetzt, die Bevölkerung auf die Gefahren des Trickbetrugs aufmerksam zu machen. Weitere Mitglieder des Organisationsteams sind Gisela Görlich von der Sparkasse Berchtesgadener Land, Stefan Scharf von der Polizeiinspektion Berchtesgaden, Wolfgang Kemmler vom VdK Berchtesgaden, Gabriele Hartmann von der AWO Bischofswiesen-Berchtesgaden sowie Nicol und Karl-Heinz Busch von der Kripo Traunstein.
Die Veranstaltung diente der Aufklärung über die vielfältigen Methoden von Trickbetrügern, die häufig insbesondere ältere Menschen ins Visier nehmen. Die Information über solche Delikte ist von großer Bedeutung, denn immer wieder sind Bürgerinnen und Bürger Opfer diverser Betrugsmaschen geworden. Dies unterstreicht die Dringlichkeit präventiver Maßnahmen in der Region.
Präventionsangebote und Informationsmaterialien
Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch auf die umfassende Broschüre „Im Alter sicher leben“ hingewiesen, die auf der Plattform polizei-beratung.de erhältlich ist. Diese 72-seitige Publikation thematisiert verschiedene Kriminalitätsformen, die ältere Menschen betreffen, und bietet konkrete Tipps zum Schutz vor Straftaten. Die Broschüre erläutert Gefahren, die beispielsweise an der Haustür lauern: Falsche Polizeibeamte, die vorgetäuschte Notlagen oder Diebstahlsdelikte sind nur einige der genannten Risiken. Zudem wird auf Gefahren am Telefon hingewiesen, wie den so genannten Enkeltrick oder falsche Gewinnversprechen.
Besonders relevant ist auch der Teil, der sich mit Internetsicherheit und den Risiken in sozialen Netzwerken beschäftigt. Kaffeefahrten, Taschendiebstähle und Handtaschenraub werden ebenfalls behandelt, ebenso wie Hinweise zur Gewalt in der Pflege. Die Broschüre betont die Vorteile positiver nachbarschaftlicher Kontakte und informiert über Risiken beim Erteilen von Vollmachten. Am Ende finden sich Adressen von polizeilichen Beratungsstellen sowie Informationen über die Opferhilfeeinrichtung WEISSER RING.
Die Broschüre kann kostenlos bei den Beratungsstellen der Polizei bestellt, zugeschickt oder abgeholt werden. Dieses Angebot trägt zur Sensibilisierung und Aufklärung in der Gesellschaft bei und stellt eine wertvolle Ressource für die Betroffenen dar, um sich vor Betrug und Kriminalität zu schützen.


