Die Leipziger Polizei hat einen Zeugenaufruf nach einem blutigen Angriff in Reudnitz-Thonberg gestartet, der sich am 28. Januar 2026 ereignete. Ein 33-jähriger Mann aus der Ukraine wurde gegen 18:35 Uhr an der Haltestelle Köhlerstraße auf der Dresdner Straße mit einem langen scharfen Gegenstand angegriffen. Die Hintergründe dieses Vorfalls sind nach wie vor unklar, jedoch laufen die Ermittlungen gegen den unbekannten Angreifer wegen versuchten Totschlags.
Das Opfer erlitt bei dem Angriff schwere Verletzungen, darunter eine große Schnittwunde am linken Unterarm. Der Mann wurde blutüberströmt und konnte sich in einen haltenden Bus retten, wo er um Hilfe bat. Nach einer Notoperation unter medizinischen Notbedingungen in einer Klinik wurde er zwischenzeitlich entlassen, doch die Polizei betont, dass schnellstmöglich Hinweise zu dem Vorfall benötigt werden.
Ermittlungen und Aufruf zur Mithilfe
Die Ermittlungen werden sowohl von der Staatsanwaltschaft Leipzig als auch von der Kriminalpolizei Leipzig geführt. Diese bittet insbesondere Personen, die sich zur Tatzeit an der Haltestelle oder im Bus der Linie 70 in Fahrtrichtung Mockau-West aufgehalten haben, um Zeugenhinweise. Entsprechende Informationen können unter der Telefonnummer 0341 / 966 46666 bei der Leipziger Kriminalpolizei angegeben werden.
Die Polizei hat die Wichtigkeit der Hinweise betont, da sie entscheidend zur Aufklärung des Falls beitragen könnten. Insbesondere Fahrgäste, die möglicherweise etwas gesehen haben, werden ermutigt, sich zu melden.
Der brutale Vorfall hat im Stadtteil Reudnitz für Besorgnis gesorgt. Die Einwohner fragen sich, wie es zu einem solchen Angriff kommen konnte und inwieweit die Sicherheit in den öffentlichen Verkehrsmitteln gewährleistet ist. Die Ermittler sind sich einig, dass der schnelle Austausch mit der Öffentlichkeit notwendig ist, um den Täter zur Rechenschaft zu ziehen.
Für die Angehörigen des Opfers stellt sich zudem die Frage nach der psychischen und physischen Gesundheit nach einem solch traumatischen Erlebnis. Die Unterstützung durch Fachleute sowie die Bewältigung der Geschehnisse werden nun im Fokus stehen.