RB Leipzig steckt in einer tiefen sportlichen Krise, die den Verein in der Bundesliga weiter zurückwirft. Die Mannschaft war bis kurz vor Weihnachten noch Tabellenzweiter, doch seither hat sich die Situation dramatisch verschlechtert. In der Bilanz nach dem 13. Spieltag stehen nur zwei Siege, ein Unentschieden und vier Niederlagen zu Buche. Dies führt dazu, dass Leipzig in den letzten sieben Spielen lediglich den 10. Platz belegt, hinter Teams wie Augsburg, Union Berlin und Mainz. Diese Ergebnisse haben auch zur Folge, dass RB Leipzig jetzt erstmals seit dem 3. Spieltag nicht mehr auf einem Champions-League-Platz steht, was besondere Besorgnis auslöst.
Die Probleme sind vielschichtig: Die Torquote ist gefallen, von durchschnittlich zwei Toren pro Spiel auf nur noch 1,4. Zudem hat sich die Verwertung klarer Chancen drastisch reduziert – von 63 Prozent auf nur 18 Prozent. Dieses schlechte Abschneiden wird besonders deutlich im Angreifer Christoph Baumgartner, der seit dem 13. Spieltag nicht mehr traf. Auch Yan Diomande erzielte lediglich ein Tor in diesem Zeitraum. Auf der anderen Seite hat die Mannschaft in den letzten sieben Spielen insgesamt 14 Gegentore kassiert, während die Zahl der Großchancen für die Gegner von 0,8 auf 2 pro Spiel gestiegen ist.
Kritik am aktuellen Spielsystem
Manager Marcel Schäfer verweist auf strukturelle Probleme im Team, insbesondere die Verletzung von Assan Ouédraogo, die sich negativ ausgewirkt hat. Mit Ouédraogo erzielte Leipzig im Schnitt 2,3 Zähler pro Spiel; ohne ihn sind es nur noch mager ein Punkt. Dieses Fehlen hat sich als gravierend herausgestellt und schürt die Bedenken um die kommende Herausforderungen.
Das Spielsystem, das zu Beginn der Saison funktioniert hat, hat sich als ineffektiv erwiesen. Trotz höherem Ballbesitz gelingt es Leipzig nicht, die Spiele zu gewinnen. Insbesondere gegen vermeintlich schwächere Mannschaften wie Union Berlin (1:3), St. Pauli (1:1) und Mainz (1:2) konnten sie nicht die gewohnte Leistung abrufen. Zudem haben sie in vier der letzten sechs Spiele Führungen verspielt, was zu einem weiteren Vertrauensverlust führt.
Bevorstehende Herausforderungen
RB Leipzig steht nun einer entscheidenden Phase gegenüber. Am 8. Februar 2026 trifft das Team auf den 1. FC Köln in einer Partie, die entscheidend für die Wende der Saison sein könnte. Köln könnte sich als Herausforderung erweisen, da die Mannschaft ebenfalls versucht, Punkte für das internationale Geschäft zu sammeln. Der Druck auf die Mithotelsee-Talente wächst, während die Liga sich immer weiter anspannt. Am selben Wochenende finden zahlreiche weitere spannende Begegnungen in der Bundesliga statt, unter anderem wird Borussia Dortmund gegen den VfL Wolfsburg antreten und Bayern München hat die TSG Hoffenheim zu Gast.
RB Leipzig muss jetzt dringend zurück in die Erfolgsspur finden, um nicht ins Mittelfeld der Tabelle abzurutschen und um seine Champions-League-Ambitionen aufrechtzuerhalten. [Bild] berichtet, dass die Verantwortlichen um eine schnelle Lösung bemüht sind, um die Talente des Vereins wieder auf Kurs zu bringen. Die kommenden Spiele müssen absolute Wendepunkte werden, um die Fans und das Team wieder zu vereinen.