Der 1. FC Lok Leipzig hat die Zusammenarbeit mit Trainer Jochen Seitz bis 2028 verlängert. Dies wurde am Freitagmittag offiziell bekannt gegeben, was Geschäftsführer Toni Wachsmuth als „ganz wichtiges Signal“ für den Verein bezeichnete. Er hebt hervor, dass diese Entscheidung eine klare Botschaft an das Umfeld sendet, bezüglich der ambitionierten Ziele des Vereins. Seitz, der im Sommer 2024 nach Leipzig-Probstheida kam, kann auf eine erfolgreiche Trainerzeit zurückblicken, während der er in 65 Pflichtspielen 46 Siege und nur 10 Niederlagen feiern konnte. Sein Punkteschnitt betrug beachtliche 2,26.

In seiner ersten Saison führte der 49-jährige Seitz Lok Leipzig zur Meisterschaft in der Regionalliga Nordost sowie zum Gewinn des Sachsenpokals. Dabei scheiterte die Mannschaft in den Aufstiegsspielen zur 3. Liga denkbar knapp am TSV Havelse. Aktuell belegt der 1. FC Lok Leipzig nach 19 von 34 Spielen den ersten Platz in der Nordost-Staffel, mit einem Vorsprung von fünf Punkten auf den FC Carl Zeiss Jena.

Starke Perspektiven für Kaderplanung

Toni Wachsmuth betont die Wichtigkeit der Klarheit für die Kaderplanung und unterstreicht damit das Vertrauen in Seitz’ Fähigkeiten. Der Trainer selbst hebt das positive Arbeitsklima in Leipzig hervor und plant, in naher Zukunft Gespräche mit Spielern für die nächste Saison zu führen. Ein weiteres Ziel ist die Titelverteidigung, die am Sonntag mit einem Spiel gegen den Chemnitzer FC beginnen soll, der sein 60-jähriges Bestehen feiert. Ein Sieg wäre ein bedeutender Schritt in Richtung 3. Liga.

Die Trainerstatistiken in der Regionalliga Nordost zeigen, dass Seitz zu den erfolgreichsten Trainern gehört. In einer aktuellen Übersicht wird er für seinen Punkteschnitt von 2,26 gewürdigt, was ihn in der Regionalliga zu einer wertvollen Führungsfigur macht. Zum Vergleich: Der durchschnittliche Punkteschnitt vieler Trainer in dieser Liga variiert, wobei die besten Trainer eine PPS von über 2,0 erreichen.

In den kommenden Wochen wird sich zeigen, ob die Maßnahmen und Planungen von Jochen Seitz und dem Verein Früchte tragen werden. Die Fans dürfen auf eine spannende Restrunde hoffen, in der der 1. FC Lok Leipzig alles daran setzen wird, die führende Position zu behaupten.