Im Bruno-Plache-Stadion in Leipzig fand am 15. August 2025 die erste Runde des DFB-Pokals zwischen Lok Leipzig und Eintracht Frankfurt statt. Über 11.000 Zuschauer waren gekommen, um das Duell zwischen dem Regionalligisten und dem Bundesliga-Club zu verfolgen. Während die Erwartungshaltung hoch war, konnte Lok Leipzig letztendlich die Klasse des Gegners nicht aufhalten und verlor mit 0:7.

Eintracht Frankfurt, unter der Leitung von Trainer Dino Toppmöller, feierte einen spektakulären Pflichtspieleinstand. Trotz anfänglicher Abstimmungsprobleme aufgrund mehrerer Neuverpflichtungen, gelang es den Hessen, das Spiel klar zu dominieren. Das erste Tor fiel in der 37. Minute durch ein Eigentor von Lok-Torhüter Isa Dogan, gefolgt von weiteren Treffern durch Mario Götze (59.), Omar Marmoush (66.) und Dina Ebimbe, der in der 86. und 90.+14 Minute gleich zwei Mal traf. Zudem erzielte Jessic Ngankam in der 89. und 90.+10 Minute weitere Tore. Damit qualifizierte sich Frankfurt eindrucksvoll für die zweite Runde des DFB-Pokals.

Ein turbulentes Spiel

Das Spiel begann ausgeglichen, mit guten Chancen für Lok Leipzig, insbesondere durch Djamal Ziane in der 11. und Tobias Dombrowa in der 35. Minute. Jedoch konnten diese Möglichkeiten nicht in Punkte umgemünzt werden. Während der Schlussphase kam es zu Ausschreitungen, als Feuerwerkskörper geworfen wurden, was zu einer 14-minütigen Unterbrechung führte. Schiedsrichter Michael Bauer schickte die Spieler in die Kabinen, um die Situation zu beruhigen.

Für Lok Leipzig war es eine weitere bittere Niederlage im DFB-Pokal. In der jüngeren Vergangenheit, insbesondere in der Saison 2023/24 verlor der Verein mit 0:7 gegen Eintracht Frankfurt und in der Saison 2021/22 mit 0:3 gegen Bayer Leverkusen. Seit der Wende hatte Lok Leipzig zehn Mal die Möglichkeit, im DFB-Pokal anzutreten, wobei die erfolgreichste Zeit in den Jahren 1991/92 und 1992/93 lag, als man die dritte Runde erreichen konnte.

Der Rückblick auf frühere Pokalmomente

Die letzte Erstrundenteilnahme, die Lok Leipzig überstand, liegt mittlerweile lange zurück: 1997 konnte man sich im ersten Spiel gegen Gütersloh mit 2:1 durchsetzen, musste jedoch in der zweiten Runde eine Niederlage gegen Alemannia Aachen hinnehmen. Vor dem Pokalspiel war Lok Leipzig in der Liga zuletzt mit 2:3 gegen Meuselwitz unterlegen, was die Ausgangslage für das Spiel gegen Frankfurt nicht gerade verbesserte.

Mit diesem Ergebnis stürzt Lok Leipzig einmal mehr in die Zurückhaltung im DFB-Pokal und muss weiterhin auf eine positive Wende warten. Die nächste Herausforderung steht für die Eintracht bereits am 18. August in der Bundesliga an, wo man den Schwung aus diesem Sieg mitnehmen möchte.

Für weitere Informationen dazu, siehe MDR und Spox.