Heute fand eine emotionale Einweihung für die modernisierte Trainingshalle des 1. FC Lok Leipzig statt. Diese trägt ab sofort den Namen „Franz-Josef-Wernze-Halle“. Christine Wernze, die Witwe des im Jahr 2023 verstorbenen Mäzens, war anwesend und überreichte eine Spende von 3.000 Euro im Namen der Stiftung Kinderträume der ETL-Gruppe. Diese Spende kommt der Nachwuchsarbeit des Vereins zugute, ein Anliegen, das Franz-Josef Wernze stets am Herzen lag. Bild berichtet, dass die Umbenennung der Halle eine würdige Ehrung für den großen Förderer und Wegbereiter darstellt.

Bei der Einweihung waren zahlreiche Gremienmitglieder, Mitarbeiter der Vereinsführung sowie Freunde und Familie Wernzes anwesend. Die Eröffnung ist besonders bedeutend, da Wernze seit seinem Beitritt zum Verein im Jahr 2013 in einer kritischen Phase des FC Lok maßgebliche Beiträge geleistet hat. Unter seiner Ägide konnte der Klub auf ein wirtschaftlich stabiles Fundament gestellt und sportliche Erfolge erzielt werden. So gewann der Verein unter anderem die Regionalliga-Meisterschaften 2020 und 2025 und feierte Landespokalsiege in 2021, 2023 und 2025. LVZ hebt die wesentliche Rolle Wernzes bei der Rückeroberung der Markenrechte am Lok-Logo hervor, was zu einer vollständigen Umleitung der Einnahmen aus dem Fanartikelgeschäft in die Vereinsfinanzen führte.

Nachhaltige Investitionen in die Vereinsinfrastruktur

Die finanziellen Anstrengungen und das Engagement von Wernze haben dazu beigetragen, dass seit 2015 über zehn Millionen Euro in die bauliche Infrastruktur des Vereins investiert wurden. Dazu zählen unter anderem der Bau des ersten Kunstrasenplatzes, die Errichtung einer Regenwasserzisterne, die Teilsanierung der Haupttribüne und die Einrüstung einer Rasenheizung. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Plans, die Infrastruktur des Vereins auf ein modernes Niveau zu heben. Laut Bild wurde die Ballspielhalle im Jahr 2017/18 als erstes großes Infrastrukturprojekt verwirklicht, welches durch Wernzes Unterstützung zustande kam.

Durch seine Vision und sein praktisches Handeln hat Wernze nicht nur auf sportlicher sondern auch auf wirtschaftlicher Ebene entscheidende Akzente gesetzt. Zudem übertrugen die Familienangehörigen Wernzes die Anteile an der Spielbetriebs GmbH an den Verein zurück, was die finanzielle Unabhängigkeit des Clubs weiter stärkt. Mit der Umbenennung der Halle wird sein Erbe lebendig gehalten und zukünftigen Generationen vor Augen geführt, wie wichtig die Unterstützung von Mäzenen für die Entwicklung von Sportvereinen ist.

Die Gesellschaft steht vor der Frage, wie sie die Sportförderung künftig gestalten kann. Bereits im Grundgesetz ist verankert, dass Sport eine Grundrecht der freien Entfaltung darstellt. Das Prinzip der Subsidiarität legt fest, dass staatliche Unterstützung dort ansetzt, wo die eigenen Ressourcen nicht ausreichen. Die Verantwortung für die Förderung des Sports liegt letztlich bei den Kommunen, die durch entsprechende Politiken und finanzielle Mittel zur Entwicklung der Sportlandschaft beitragen sollten. VIBSS stellt auch klar, dass klare Ziele und Handlungsorientierungen notwendig sind, um eine nachhaltige Förderung des Sports sicherzustellen.