Im Jerichower Land hat die Vogelgrippe in letzter Zeit für erhebliche Besorgnis gesorgt. Der Landkreis hat verendete Kraniche bei Möckern und Ladeburg gemeldet, die Verdacht auf Geflügelpest aufweisen. In Reaktion auf diese Situation wurden strenge Schutzmaßnahmen eingeführt, was auch Auswirkungen auf die lokale Geflügelzucht hatte. Die Genthiner Rassegeflügelzüchter sahen sich gezwungen, ihre 32. Rassegeflügelschau abzusagen und eine Umplanung vorzunehmen.[Volksstimme]
Ursprünglich waren über 500 Hühner, Enten und Gänse für die Schau angemeldet. Um jedoch den Besuchern dennoch eine Veranstaltung anbieten zu können, wurde die Schau kurzerhand in eine reine Taubenschau umgewandelt. Etwa 200 Tauben wurden präsentiert, die sowohl die Besucher als auch die Preisrichter beeindruckten. Vereinschef Uwe Balzer äußerte seine Zufriedenheit über die gelungene Anpassung der Veranstaltung und die Umsetzung der Schutzmaßnahmen.[Volksstimme]
Erfolg der Taubenschau
Die Taubenschau wurde gut besucht und bot den Züchtern eine Plattform, ihre Tiere zu präsentieren. Ausstellungsleiter Reno Nerling lobte die Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt, was zur erfolgreichen Durchführung der Schau beigetragen hat. Bei der Preisverleihung erhielten fünf Tiere die Note „V“ für vorzüglich, während acht Tiere die Note „hv“ für hervorragend erhielten.[Volksstimme]
Die Bürgermeisterinnen Dagmar Turian aus Genthin und Cathleen Lüdecke aus Jerichow begrüßten die Teilnehmer und Gäste herzlich. In einem festlichen Rahmen fand auch eine Tombola statt, die gut besucht war. Der Hauptpreis war ein Fahrrad, was dem Event zusätzliche Attraktivität verlieh.[Volksstimme]
Ausblick auf die Zukunft
Trotz der Herausforderungen durch die Vogelgrippe planen die Genthiner Rassegeflügelzüchter bereits die nächste Rassegeflügelschau in Fienerode, die für Oktober 2026 angesetzt ist. Dies zeigt den ungebrochenen Enthusiasmus der Züchter und das Bestreben, auch in schwierigen Zeiten die Tradition und Leidenschaft für die Geflügelzucht aufrechtzuerhalten.[Volksstimme]