Sidebar Werbung
Sidebar Werbung

Am 20. Februar 2026 tritt eine Neuerung bezüglich der Schutzmaßnahmen nach dem Ausbruch der Geflügelpest in Möckern in Kraft. Wie Meetingpoint-JL berichtet, wird die drei Kilometer breite Schutzzone aufgehoben und wird Teil einer zehn Kilometer umfassenden Überwachungszone. Dies betrifft die Gemeinden Möckern und Gommern sowie den Landkreis Anhalt Bitterfeld.

Die nach wie vor gültigen Regelungen für die Überwachungszone bleiben bestehen. Dazu gehört das Verbot des Verbringens und Beförderns von Geflügel in der Schutzzone. Das Aufstallungsgebot für Geflügel und die Anzeigepflicht an das Veterinäramt über die Anzahl und Nutzungsart der Vögel gelten weiterhin. Tierhalter müssen außerdem ihre Tiere regelmäßig auf Veränderungen überprüfen. Veranstaltungen wie Geflügelausstellungen oder Geflügelmärkte sind nach wie vor untersagt.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Hintergrund des Ausbruchs

Ursprünglich wurde der Ausbruch der Geflügelpest, auch bekannt als Vogelgrippe (H5N1), am 26. Januar 2026 durch das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt. In der Folge mussten etwa 30.800 Hühner gekeult werden, und es wurden Sperr- sowie Tötungsanordnungen an betroffene Unternehmen erlassen. Bestandsbesuche in Geflügel haltenden Betrieben wurden ebenfalls durchgeführt, um die Situation zu überwachen.

In-article Werbung
In-article Werbung

Die aktuelle Situation rund um die Geflügelpest ist jedoch besorgniserregend. Wie Geflügelnews meldet, gibt es in Deutschland seit dem Herbst und Winter 2025/2026 vermehrte Ausbrüche. Dazu zählt ein Vorfall im Vogelpark Walsrode, wo bei etwa 80 Tieren, darunter Enten und Gänse, das Virus H5N1 nachgewiesen wurde. Auch im Kyffhäuserkreis wurden in einem Putenmastbetrieb rund 10.500 Tiere betroffen, deren Bestand tierschutzgerecht getötet wurde.

Regionale Ausbrüche und Maßnahmen

Die Ausbreitung des Virus ist nicht auf Sachsen-Anhalt beschränkt. Aus verschiedenen Bundesländern sind weitere Ausbrüche und Verdachtsfälle bekannt geworden. In Niedersachsen gab es seit September 2025 eine hohe Anzahl an HPAI-Ausbrüchen, mit insgesamt 92 seit dem 10. Februar 2026, wie Tierseucheninfo Niedersachsen berichtet. Die Risikobewertung stellt ein hochgradiges Risiko für Einträge in Geflügelhaltungen fest, wobei in einigen Landkreisen aufgestalltes Geflügel angeordnet wurde.

Darüber hinaus wurden in mehreren Regionen, darunter Brandenburg und Nordrhein-Westfalen, Schutz- und Überwachungszonen eingerichtet. Auch im Ausland, wie zum Beispiel in den Niederlanden und Spanien, sind große Ausbrüche von Geflügelpest festgestellt worden, was die Notwendigkeit verstärkt, die bestehenden Überwachungs- und Schutzmaßnahmen aufrechtzuerhalten. Die Situation erfordert ein intensives Monitoring, insbesondere bei wildlebenden und gehaltenen Vögeln.