Am Mittwoch wurde in Möckern, Sachsen-Anhalt, das Heimatschutzregiment 6 offiziell in Dienst gestellt. Die Zeremonie fand auf dem Schlossplatz statt und wurde von Generalmajor Andreas Henne, Kommandeur der Heimatschutzdivision, geleitet. In seiner Ansprache erklärte Henne, dass die erste Phase der Aufstellung dieser neuen Heimatschutzkräfte nun abgeschlossen sei. Diese Truppe wird eine entscheidende Rolle im Objektschutz sowie in der Sicherung des Aufmarschs verbündeter Streitkräfte im Spannungs- und Verteidigungsfall übernehmen. soldat-und-technik.de berichtet, dass die Identität der Heimatschutzkräfte durch ein neues graues Barett symbolisiert wird.
Das Heimatschutzregiment 6 setzt sich aus je zwei Heimatschutzkompanien in den Bundesländern Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt zusammen. Das Regimentskommando liegt unter dem verantwortlichen Oberst Carsten Heldt, dessen Stabs-, Versorgungs-, Unterstützungs- und Ausbildungskompanie auf dem Truppenübungsplatz Altengrabow stationiert ist. Ministerpräsident Reiner Haseloff nahm ebenfalls an der Zeremonie teil und betonte die Wichtigkeit des Heimatschutzes für die Demokratie und das öffentliche Wohl.
Besondere Verdienste und Repräsentanten des Regiments
Während des Appells, der mit Salutschüssen und der Nationalhymne endete, wurden besondere Soldaten des Heimatschutzregiments vorgestellt. Major Sascha, 34, ein erfahrener Panzergrenadier, führt die Heimatschutzkompanie Berlin II und bringt wertvolle praktische Erfahrungen mit ein. Der 29-jährige Max, der als Ungedienter in die Einheit eingetreten ist, dient als Obergefreiter in der 5. Kompanie und hat sich zuvor als Elektromeister bewährt. Zudem ist Isabell, 26, ehemalige Reserveoffizieranwärterin, als Oberleutnant und Kompanieeinsatzoffizier bei der 9./Heimatschutzregiment 6 eingesetzt.
Die Zeremonie schloss mit der Verleihung des Fahnenbands an die Truppenfahne des Heimatschutzregiments 6 und zeigt das Engagement und die Seriosität, mit der diese neue Einheit in die Bundeswehr integriert wurde. defence-network.com hebt hervor, dass die Gründung des Regiments auf den gesamten Bundeswehrumbau im Zuge wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen hinweist.






