Am 3. Februar 2026 besteht in Möckern, im Kreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt, eine erhöhte Gefahr, in einen Blitzer zu fahren. Wie news.de berichtet, wurde am heutigen Tag um 12:47 Uhr eine mobile Radarfalle auf der A2, PLZ 39291 in Grabow, registriert. Dort gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 120 km/h. Zum Zeitpunkt der Meldung wurde dieser Blitzerstandort jedoch noch nicht offiziell bestätigt (Stand: 15:45 Uhr).
Mobile Blitzer sind in verschiedenen Formen im Einsatz, darunter sowohl Radarblitzer als auch Lasermessungen. Diese Geräte können sowohl auf einem Standfuß als auch als Anhänger genutzt werden, wodurch die Polizei flexibel Unfallhäufungsstellen überwachen kann. Die genaue Auflistung der Blitzerstandorte ist dynamisch und kann im Laufe des Tages variieren.
Blitzer in Deutschland: Übersicht und Risiken
Blitzer sind nicht nur in Sachsen-Anhalt, sondern in allen Bundesländern vertreten, wie blitzereinspruch.org feststellt. Von den Autobahnen in ganz Deutschland bis hin zu den städtischen Verkehrsräumen ist die Kontrolle des Tempos allgegenwärtig. Hamburger Autofahrer müssen besonders achtsam sein, da Hamburg die meisten festen Blitzanlagen aufweist, insgesamt 48, und zusätzlich durchschnittlich 24,04 mobile Blitzanlagen besitzt. In Berlin befinden sich 47 feste Blitzanlagen mit einer durchschnittlichen Zahl von 19,25 mobilen Kontrollen.
Die hohe Anzahl von Blitzern in Städten mit starker Verkehrsdichte, wie Hamburg und Berlin, wird oft als Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit betrachtet. Dies wird durch eine Auswertung des Verbraucherportals allright.de unterstützt, die die Anzahl fester Blitzanlagen in 40 deutschen Städten untersucht hat. Stuttgart und Köln belegen mit jeweils 47 festen Blitzanlagen den zweiten Platz, wobei Köln weniger mobile Kontrollen aufweist.
Der Diskurs über Blitzanlagen
Die Diskussion rund um Blitzanlagen balanciert häufig zwischen Sicherheitsaspekt und der Einnahmequelle für Kommunen. Verkehrsexperte Michael Schreckenberg weist darauf hin, dass die Verkehrssicherheit durch Blitzanlagen zwar gefördert wird, dennoch neigen viele Fahrer dazu, nach einer Kontrolle wieder schneller zu fahren. Der ADAC betont wiederum, dass der Fokus auf Verkehrssicherheit und nicht auf Einnahmen liegen sollte.
Insgesamt wird deutlich, dass Autofahrer in Städten mit vielen Blitzern besonders achtsam sein sollten, um mögliche Bußgelder zu vermeiden. Die Überwachung durch mobile Blitzer bietet eine flexible Antwort auf das Verkehrsaufkommen und hilft, gefährliche Situationen zu entschärfen. Auch wenn die genaue Zahl der Blitzer nicht immer konstant ist, bleibt ihr Ziel klar: die Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr.