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Am 26. April 2026 öffnet der Umwelt- und Lehrgarten des Christlich-Sozialen Bildungswerkes Sachsen e. V. (CSB) im Klostergarten St. Marienstern, Panschwitz-Kuckau, seine Türen für die neue Saison. Bereits um 14 Uhr beginnt ein buntes Programm, das Familien und Gartenliebhaber gleichermaßen anspricht. Die Veranstaltung, die von einem Live-Konzert der Kamenzer Hutberg Musikanten begleitet wird, präsentiert sowohl einen Frühjahrsmarkt als auch zahlreiche Mitmach- und Bastelaktionen für Kinder.

Ein besonderes Highlight des Tages wird die traditionelle Pflanzung des „Baums des Jahres“ im angrenzenden Lippepark sein. Diesmal fiel die Wahl auf die Zitterpappel (Populus tremula), die für ihre Robustheit und schnelles Wachstum bekannt ist. Sie wird von Schwester Thaddäa Selnack und Heinz Bernd Bettig gepflanzt und symbolisiert den Beginn einer neuen Gartensaison. Die Zitterpappel ist nicht nur ein schöner Baum, sondern auch eine wertvolle heimische Art, die Lebensraum für viele Tiere bietet und zur Verbesserung des Mikroklimas beiträgt. Sie gilt als Pionierbaum, der zur Begrünung von Brachflächen eingesetzt wird, und hat durch ihre zitternden Blätter eine einzigartige Anpassung an stürmisches Wetter.

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Frühjahrsmarkt und Ausstellungen

Der Frühjahrsmarkt wird zahlreiche Anregungen und Angebote zur Verschönerung von Garten, Terrasse oder Balkon bieten. Unter anderem findet eine Saatgut- und Pflanzentauschbörse statt, die den Besuchern die Möglichkeit gibt, ihre gärtnerischen Schätze zu teilen und neue Pflanzen zu entdecken. Zusätzlich wird es einen Informationsstand der Tourismusregion Westlausitz geben, der Ausflugsziele und Freizeitmöglichkeiten vorstellt.

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Im ehemaligen Eiskeller können zwei Ausstellungen besucht werden: „Liebe & Wahrheit“, eine ansprechende Sammlung von Kohlezeichnungen sorbischer Motive von René Büttner, sowie die Ausstellung „Der Klostergarten im Wandel der Jahreszeiten“, die vom CSB e. V. initiiert wurde. Für das leibliche Wohl der Gäste ist ebenfalls gesorgt, inklusive der Öffnung des Klosterladens im Klosterhof an diesem Sonntag.

Mit der Wahl der Zitterpappel zum „Baum des Jahres 2026“ wird nicht nur deren Bekanntheit gesteigert, sondern auch das Bewusstsein für die Bedeutung der heimischen Baumarten geschärft. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ruft dazu auf, diese wertvolle Baumart zu schützen und Kahlflächen mit Zitterpappeln wieder aufzuforsten. Die Veranstaltung im Klostergarten St. Marienstern wird somit nicht nur ein Fest der Natur, sondern auch ein Beitrag zum Umweltschutz.

Für weitere Informationen zu den Veranstaltungen im Klostergarten und zur Zitterpappel, können Interessierte die Berichte von CSB Miltitz und Wissenschaft.de lesen.